Levigo Systems startet Cloud-Backup-Service

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Levigo Managed.Backup (Bild: Levigo Systems)

Ein weiterer Datensicherungsdienst geht in der deutschen Cloud an den Start. Levigo Systems speichert mit seinem Managed Backup alle Informationen in deutschen Rechenzentren. Der “Self Service” kostet 25 Euro netto Grundgebühr monatlich und 50 Cent pro GByte.

Das Systemhaus Levigo Systems erweitert seine Cloud-Angebot um einen gemanagten Backup-Service. Das “Backup as a Service” soll eine Ergänzung zum klassischen Backup für besonders wertvolle Daten sein.

Levigo Managed.Backup (Bild: Levigo Systems)

Der Backup- und Recovery-Service “Levigo Managed.Backup” ist als ausfallsicherer Dienst konzipiert, der besonders wichtige Daten verfügbar halten soll. Durch Automatismen sollen Unternehmen ihre Backup-Zeiten reduzieren. Mit einem Web-Dienst sind die kritischen Daten laut Anbieter binnen Sekunden verfügbar. Eine Wiederherstellung von Daten via Clientsoftware ist auch per Selbstbedienung möglich. Auch, was mobile Mitarbeiter auf ihren Notebooks erledigen, kann hier regelmäßig von unterwegs gesichert werden.

Mit Mehrwertsteuer schlägt dafür eine monatliche Grundgebühr von 29,75 Euro zu Buche, pro GByte werden inklusive MWSt 59,50 Cent veranschlagt. Levigo rechnet vor, dass seine durchschnittlichen Kunden zwischen 100 und 300 GByte benötigen, die monatlichen Kosten liegen für sie dann bei zwischen 600 bis 1800 Euro).

IBM Tivoli Storage Manager (Bild: IBM)
Grundlage das gemanagten Backup-Dienstes von Levigo ist der IBM Tivoli Storage Manager (Bild: IBM).

Die Levigo-Lösung beruht auf IBMs Tivoli Storage Manager, der automatisiertes, zentral geplantes und Policy-gesteuertes Backup, Archivierung und Speicherplatz-Management für Datei-Server und Workstations offeriert. Auch andere Unternehmen bieten gemanagte Sicherungsdienste an. So offeriert etwa der Münchner Internet-Provider Spacenet seit geraumer Zeit einen Backup-Dienst für Unternehmen an.

Software, die anderen Cloud-Anbietern und Rechenzentren die Grundlage für ähnliche Dienste offeriert, gibt es schon lange. Acronis beispielsweise, bekannt für Imaging-Software, begann bereits im März 2014, mit deutschen Infrastrukturanbietern Wiederverkaufspreise über die Nutzung seines Cloud-Backups Backup as a Service zu verhandeln. Deutsche Groß-Provider wie 1&1 und Strato bieten auf dieser Basis unter ihrem eigenen Namen Backup-Dienste für Privatkunden und kleine Unternehmen meist im Rahmen ihrer Hosting- und Onlinespeicher-Offerten und mit eigener Oberfläche an. Hier ist die Sicherung kein gesonderter Dienst wie bei Levigo, sondern Teil eines anderen Pakets. Preisvergleiche sind so kaum möglich.

Einfacher ist es mit Angeboten wie dem Airbackup von Teamviewer. Das Angebot wurde kürzlich um drei Pakete für KMU ergänzt. “Business Basic” beinhaltet das Backup von Dateien, Ordnern sowie Netzwerkfreigaben. Es kommt standardmäßig mit 50 GByte Speicherplatz und kostet 19 Euro pro Monat. Die Pakete “Business Pro” und “Premium” erlauben zusätzlich das Backup von Microsoft-Exchange- und SQL-Servern sowie von MySQL-Datenbanken. Außerdem ist auch die Sicherung des aktuellen Systemstatus möglich. Sie kosten 29 respektive 69 Euro im Monat und beinhalten 100 beziehungsweise 250 GByte Speicherkapazität.

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