Interessenbezogenes Soziales Netzwerk Inlope nun allgemein verfügbar

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Inlope Screenshots (Bild: Inlope)

Es wurde von den beiden deutschen Studenten Florian Thiel und Christopher Obereder entwickelt. Ihre Plattform verknüpft Nutzer anhand der GPS-Daten mit Gleichgesinnten in derselben Region. Obwohl sie bei der Entwicklung von Microsoft unterstützt wurden, startete ihr Projekt jetzt zunächst lediglich mit einer iOS-App.

Mit Inlope ist gestern nach Abschluss einer Betaphase mit 900 Testern ein neues Soziales Netzwerk an den Start gegangen. Die zur Nutzung erforderliche App ist zunächst nur für iOS in Deutsch und Englisch verfügbar. Sie ist kostenlos und kommt ohne Werbung aus.

Die Inlope-Gründer Florian Thiel und Christopher Obereder (Bild: Inlope).
Die Inlope-Gründer Florian Thiel und Christopher Obereder (Bild: Inlope).

Gestaltet und programmiert hat die Plattform hinter Inlope Florian Thiel innerhalb von sechs Monaten. Christopher Obereder, zusammen mit Thiel Gründer der hinter der Plattform stehenden T & O Applications GmbH, hat sich in der Zeit um die Vermarktung und Vernetzung mit Investoren gekümmert. Und das erfolgreich: Nach der Präsentation ihrer Idee bei mehreren Wettbewerben wurden sie von Microsoft in dessen Start-up-Programm BizSpark aufgenommen.

Der Schwerpunkt liegt bei Inlope auf den gemeinsamen Interessen der Nutzer. Ziel ist es, die lokale Kommunikation mit Gleichgesinnten zu ermöglichen. Zusätzlich sieht sich Inlope als Filter für Informationen, da die Nutzer nur für sie interessante Inhalte angezeigt bekommen. Darauf weist auch der Name hin: Er ist eine Abkürzung, die sich aus den jeweils beiden ersten Anfangsbuchstaben der englischen Wörter Interests, Local und People zusammensetzt.

Inlope-App auf einem iPhone (Bild: Inlope)

“Wir sind begeisterte Golfer, aber es ist sehr schwierig andere junge Spieler zu finden und sich mit diesen über interessante Golfthemen auszutauschen”, erklärt Obereder. Aus der Idee, für diesen Austausch eine Plattform zu entwickeln, entwickelte sich dann schließlich das weitaus ambitioniertere Ziel, ein Soziales Netzwerk für alle Arten von Interessengruppen zu werden.

Selbstbewusst vergleichen sich die Gründer mit dem Branchenprimus Facebook: Dort können sich Nutzer in Gruppen zwar diversen Themen unterhalten, allerdings gibt es viele unterschiedliche Gruppen, die entweder privat oder öffentlich sein können, die sich demselben Thema widmen. Eine zentrale Gruppe, in der alle Nutzer mit den gleichen Interesse zusammengeführt werden, gibt es nicht.

Grund dafür ist das auf Bekanntschaften basierende Prinzip von Facebook. Inlope dreht den Spieß um und führt Nutzer aufgrund ihrer Interessen zusammen Prozess: Die Plattform lässt Nutzer mit der anhand der GPS-Daten ausgewählten lokalen Gemeinschaft kommunizieren. So lässt sich zum Beispiel auch auf Reisen oder im Urlaub schnell und unkompliziert mit Personen mit denselben Interessen in Kontakt kommen – etwa um einen Tennispartner zu finden.

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