Paragon erneuert Protect&Restore auf Version 3.5

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Paragon Protect&Restore 3.6 (Bild: Paragon Software)

Das Programm für Backup und Disaster-Recovery in physischen, virtuellen und hybriden PC-Netzen wechselt seine Deduplizierungstechnik. Das soll zu einer Leistungssteigerung bei Sicherung und Wiederherstellung von bis zu 50 Prozent führen. Sicherungs-Verbesserungen bei Exchange-Datenbanken und Hyper-V-Gastsystemen kommen hinzu.

Paragon Software legt Protect&Restore 3.5 auf und verspricht für die Sicherung und Wiederherstellung von Daten eine um 50 Prozent gestiegene Performance im Vergleich zur Vorgängerversion. Dafür soll unter anderem der leistungsstärkere Deduplizierungsmechanismus verantwortlich sein. Außerdem reduziert die neue Technik die Netzwerklast und vereinfacht so die Sicherung heterogener Systeme. Darüber hinaus bietet PPR 3.5 eine höhere Datenkonsistenz bei der Sicherung und Wiederherstellung von Exchange-Datenbanken sowie eine reibungslosere Sicherung von virtuellen Maschinen, die von Microsofts Hyper-V gehostet werden.

Paragon Protect&Restore 3.6 (Bild: Paragon Software)
Die Version 3.5 der Sicherungs-Software Protect&Restore dedupliziert über alle Pattformen sowie phyischen und virtuellen Systeme (Bild: Paragon Software).

PPR 3.5 erstellt agentenbasierte Sicherungsarchive von Microsoft Exchange-Servern 2007/2010/2013 und den dazugehörigen E-Mail-Datenbanken. Die Software verwendet dafür die API für MS VSS (Volume Shadow Copy), um den Zeitaufwand für Sicherungsfenster zu vermeiden.

Jede physische oder virtuelle Maschine lässt sich sofort wiederherstellen. Dazu nutzt PPR 3.5 eine mit Paragon-eigenen Techniken erweiterte Version des VMware-Replikationsmechanismus. So können virtuelle Systeme auch bei ununterbrochenem Betrieb der Systeme und während der Wiederherstellung physischer Maschinen restauriert werden. Eine Validierungsmethode soll sicherstellen, dass alle singulären Datenblöcke, die für mehrere Wiederherstellungspunkte und Backup-Speicher relevant sind, konsistent bleiben. Mit mehreren Deduplizierungsservern in einer Spiegelkonfiguration gewährleistet die Lösung angeblich mehr Datensicherheit.

Das Tool bietet eine zentrale Management-Konsole und ein leistungstechnisch nahezu unbemerktes Ablaufen der Sicherungsprozesse im Hintergrund. Konstantin Komarov, CEO der Paragon Software Group, spricht vom Einbau der „neuesten Imaging-, Replikations- und Wiederherstellungstechnologien in einer Lösung“ und von einfacher Bedienerführung.

Das Produkt erlaubt, einen erstellten Wiederherstellungsplan zunächst in einer isolierten Netzwerkumgebung zu simulieren. Und im Ernstfall lässt sich eine abgestürzte virtuelle Maschine schnell wieder zum Laufen bringen, denn es findet ein Failover zu einer ihrer Repliken statt. Die Sicherungs- und Wiederherstellungstechnologien für physische und virtuelle Maschinen sind fast identisch, so dass auch gesicherte Realmaschinen auf einer Vsphere-Umgebung gestartet werden können und umgekehrt. Alle Aktionen werden protokolliert, egal ob sie vom Administrator oder der Infrastruktur veranlasst wurden. Maximale Aufbewahrungsfristen von Protokollen lasse sich definieren.

Ein neues Lizenzmodell soll die finanziellen Aufwendungen flexibler an die persönliche Infrastruktur anpassen. Sie beruht auf der Anzahl der Systeme und der Plattformtypen, die es zu schützen gilt. Das macht das Lizenzmodel komplizierter aber leichter anpassbar an komplexe IT-Strukturen. Wer von anderen Systemen zu Paragon wechselt, bekommt einen “Wechselrabatt” von 50 Prozent.

Die PPR-Windows Server Edition kostet als Einzelplatzlizenz 749 Euro pro Rechner. Für größere Mengen gibt es rabattierte Volumenstaffeln für 2-4, 5-9, oder 10 und mehr Server. Die PPR Windows Workstation Edition, eine agentenbasierte Sicherung für physische Windows-Workstations, Data Retention, Remote-Management- Konsole und verteilte/rollenbasierte Architektur kostet 69 Euro pro Maschine. Auch hier gibt es rabattierte Volumenstaffeln für 10-49 und für über 50 Workstations.

GlobalSign PKI-AbsicherungDie PPR Vmware Vsphere Edition ist eine agentenlose Sicherung für Vsphere Gastmaschinen, VM-Replikation, Deduplizierung, duales Backup, Archivierung, Data Retention, Remote-Management-Konsole und verteilte/rollenbasierte Architektur und kostet 699 Euro pro CPU-Sockel. Ein Vsphere Starter Kit kostet 799 Euro inklusive 2 Sockeln und der limitierten Anzahl von 3 Bundles pro Kunde. Ebenso verhält es sich mit den Preisen für die Hyper-V-Edition und das Hyper-V-Starterpaket.

Die “Krönungs-Version” schließlich ist die PPR Hyper-V Premium Edition für 999 Euro pro CPU-Sockel. Die agentenbasierte Sicherung für Hyper-V Host und agentenlose Sicherung für Gastmaschinen, Deduplizierung, duales Backup, Archivierung, Data Retention, Remote-Management-Konsole und verteilte/rollenbasierte Architektur wird lizensiert nach Gesamtzahl der CPU-Sockel, also pro verwendetem Prozessorsockel in der gesamten virtuellen Umgebung unabhängig von der Anzahl der virtuellen Rechner im zu sichernden System.

Starterpakete für kleine und mittlere Unternehmen sowie Volumenlizenzen und Rabatte für gemeinnützige Einrichtungen gibt es auf Anfrage bei sales@paragon-software.com.

Alle Produktvarianten enthalten die Management-Konsole, einen Deduplizierungsserver, die Technologie Adaptive Restore (zur Wiederherstellung auf abweichende Hardware) sowie ein Jahr Wartung mit erweitertem Support und Upgrade-Garantie.

Eine kostenlose Testenversion kann online angefordert werden. PPR 3.5 ist zudem über Paragon-Partner erhältlich.

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