Powerfolder 10 bringt kollaboratives Dokumenten-Management in die Private Cloud

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Powerfolder 10 (Bild: Dal33r GmbH)

Der Cloud-Service lässt sich auf der eigenen Hardware installieren. Version 10 des als Open-Source-Projekt gestarteten Produkts erlaubt das gleichzeitige Bearbeiten von Dokumenten. In den Daten enthaltene Multimedia-Dateien können direkt mit einem integrierten Player abgespielt werden.

Die Dal33T GmbH aus Meerbusch bei Düsseldorf hat die Software Powerfolder zum gemeinsamen Nutzen und Synchronisieren von Dateien in Version 10 vorgestellt. Ursprünglich als reine Synchronisierungs-Software für Unternehmen entstanden, die ihre Daten bevorzugt in der eigenen IT-Infrastruktur halten, diese aber gleichzeitig für den kontrollierten Zugriff von Drittgeräten freigeben müssen, erlaubt sie nun ein gleichzeitiges Bearbeiten der Dokumente.

Powerfolder 10 (Bild: Dal33r GmbH)Die On-Premise-/In-House-Version von PowerFolder kann in der Gratis-Version von bis zu fünf Personen genutzt werden. Die Version “Cloud”, die auch über einen Server im Internet betrieben werden kann, erlaubt bis zu 50 Nutzer und kostet 5 Euro pro Nutzer und Monat. Eine “On-Premise”-Version zum Betrieb auf einem Firmen-Server mit bis zu 50 Anwendern kostet 3 Euro pro User und Monat, eine Enterprise-Version mit mehr Benutzern gibt es auf Anfrage.

Als Cloud-Version ohne eigenen Server ist der Speicher der kostenfreien Variante auf 5 GByte beschränkt. Die Menge der mobilen und stationären Geräte, die auf die private Cloud zugreifen, ist in jeder Version unlimitiert. Auch bei den synchronisierten, geteilten und gesicherten Datenmengen setzt Powerfolder (bei Betrieb auf eigenem Server) kein Limit: Nur die Speicherkapazität der verwendeten Server-Hardware gibt die Grenze vor.

Die Dateien verlassen nie den Server, ein Austausch geschieht jeweils über einen Link, wahlweise auch über einen generierten QR-Code für Mobilgeräte. Ein automatisches Backup ist in die Server-Software integriert.

Der Zugriff auf die Daten erfolgt über einen Webbrowser oder einen Client, der für Windows, Mac, Linux, Android und iOS zur Verfügung steht. Die Nutzer lassen sich manuell hinzufügen oder über LDAP beziehungsweise Active Directory aus vorhandenen Umgebungen übernehmen. Berechtigungen werden dabei inklusive Gruppen und Zugriffserlaubnis automatisch an Powerfolder übertragen.

In Version 10 von Powerfolder können alle Anwender die zentral gespeicherten Office-Dokumente (Word, Excel, Powerpoint) in einem Web-Portal gemeinsam betrachten und editieren. Die geänderten Dokumente stehen dann allen Nutzern sofort wieder zur Verfügung. Ein eigener Multimedia-Player spielt Musik- und Videodateien aus der privaten Cloud ab.

Direkt im Windows Explorer lässt sich in Echtzeit der Status aller Dateien und Verzeichnisse einsehen. Bearbeitet ein anderer Anwender gerade eine Datei, wird der Status “In Bearbeitung” ausgegeben, und auch momentane Übertragung oder Synchronisierung wird als Status vermeldet.

Wer das Produkt als SaaS-Dienst für Partner und Kunden anbieten möchte, kann mit dem Betreiber einen entsprechenden Service vereinbaren. Auch Service- und Support-Leistungen über Telefon, Chat und Remote Control sind zum individuellen Aufpreis erhältlich.

Wer weniger Angst vor Datenverlust in der Cloud hat und sich auf bestimmte Dokumententypen beschränken kann, kann den reinen Internet-Service OX Documents nutzen, den das Open-Office-Team für Open-Xchange entwickelt hat. Er ist unter verschiedenen Namen mit unterschiedlichen Preisen bei mehreren Internet-Providern erhältlich und eignet sich vor allem für kleinere Unternehmen mit guter Internet-Verbindung.

Powerfolder (Bild: Dal33t GmbH)
Powerfolder-Produzent Dal33t vermarktet seine Kollaborations- und Synchronisierungslösung als sichere Alternartive zu externen Daten-Sharing-Angeboten. (Bild: Dal33t GmbH)
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