Amazon bringt Mobil-Apps für seine Storage-Lösung Zocalo

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Die für Android-Geräte und iPhones erhältlichen Anwendungen ermöglichen den Zugang zu dem Speicher- und Freigabeservice für Unternehmen. Die Anwender können damit offline arbeiten sowie unterwegs Dokumente kommentieren und sicher teilen. Zudem unterstützt Zocalo ab sofort Dateien mit einer Größe von jeweils bis zu 5 TByte.

Amazon Web Services hat Neuerungen für seinen für Unternehmen konzipierten Speicher- und Freigabeservice Zocalo veröffentlicht. Für Android-Geräte und iPhones sind bereits Apps verfügbar, die es mit den bestehenden Zugangsdaten erlauben, auf den Dienst zuzugreifen. Ab sofort unterstützt Zocalo zudem Dateien mit einer Größe von jeweils bis zu 5 TByte.

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Die Mobil-Apps stehen bei Google Play respektive im iOS App Store zum Download parat. Sie erlauben es, auch offline zu arbeiten, sowie unterwegs Dokumente mit Anmerkungen zu versehen und sicher mit anderen Anwendern zu teilen (Bild: Amazon).

Der Wunsch nach der Unterstützung größerer Dateien wurde von Zocalo-Anwendern geäußert, wie Jeff Barr, Chief Evangelist für AWS, in einem Blogeintrag schreibt. Viele Anfragen in diese Richtung seien aus dem Gesundheitswesen und von Medienunternehmen gekommen – einer der größten Zocalo-Kunden sei etwa eine Medienproduktionsfirma: “Sie wussten die Tatsache zu schätzen, dass Zocalo Daten in S3 speichert, und haben uns gebeten, an das in S3 bestehende Größenlimit von 5 TByte für Objekte anzupassen.”

Dateien bis zu dieser Größe können nun zu Zocalo hochgeladen, synchronisiert und geteilt werden. Im Rahmen dieser Änderungen wurden Barr zufolge auch die Synchronisationsanwendungen verbessert, um Uploads wie Downloads effizienter durchführen zu können. Falls erforderlich, werden große Up- und Downloads jetzt automatisch wiederaufgenommen – diese Funktion beruht auf der bestehenden Unterstützung des Cloud-Speicherdienstes S3 für mehrteilige Uploads.

Amazon Zocalo wurde im Juli 2014 vorgestellt, allgemein verfügbar wurde die Storage-Lösung im August. Amazons Cloudsparte forderte damit Speicherdienste wie Box und Dropbox, aber auch Google und Microsoft heraus. Amazon-CTO Werner Vogels bezeichnete Zocalo außerdem als eine natürliche Erweiterung von WorkSpaces, einer von Amazon offerierten Desktop-Virtualisierung. Der Dienst kann mit 200 GByte Speicher pro Nutzer und für insgesamt bis zu 50 Anwender in einem Testzeitraum von 30 Tagen gratis eingesetzt werden. Danach verlangt AWS 5 Dollar je Nutzer mit gestaffelten zusätzlichen Kosten bei einem Speicherbedarf von über 200 GByte.

[mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

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