Toshiba präsentiert Cloud-Dienst zur Verwaltung von Firmengeräten

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Toshiba Logo (Bild: Toshiba)

Der Toshiba Cloud Client Manager genannte Service umfasst Module für die Verwaltung und Erkennung neuer Patches, die Inventarisierung aller Endgeräte und Software sowie die Regulierung des Stromverbrauchs innerhalb des Unternehmens. Anfang 2015 sollen Tools für das Mobile Device Management und ein Backup in der Cloud hinzukommen.

Toshiba hat den Toshiba Cloud Client Manager (TCCM) verfügbar gemacht. Das als Software-as-a-Service bereitgestellte Angebot soll Unternehmen jeder Größe helfen, intern eingesetzte Endgeräte zu verwalten und zu kontrollieren. Unterstützt werden Windows-basierende Geräte jedweden Herstellers – wer heterogenere Umgebungen, die auch Android- oder iOS-Geräte umfassen, zu verwalten hat, muss jedoch auf andere Angebote zurückgreifen.

Toshiba präsentiert mit dem Toshiba Cloud Client Manager einen Cloud-Dienst zur Verwaltung von Firmengeräten (Bild: Toshiba)

Der Cloud-Service von Toshiba umfasst die Module Patch-Management, Bestands-Inventarisierung, Power-Management sowie Treiber- und BIOS-Management von Toshiba-Geräten. Ab Anfang 2015 stellt der Dienst zudem Funktionen für das Mobile Device Management (MDM) und das Backup in der Cloud bereit.

Zur Verwaltung und Kontrolle der unternehmensinternen IT-Geräte können Administratoren über einen Standard-Browser auf den Toshiba Cloud Client Manager zugreifen. Auch Experten-Know-how soll für die Installation nicht erforderlich sein. Die Software-as-a-Service-Lösung ist Toshiba zufolge skalierbar und senkt die laufenden Betriebskosten. Weiterhin soll der Cloud-Dienst bestehende Administrations- und Support-Systeme automatisieren und damit einhergehend eine einheitliche Benutzeroberfläche bereitstellen.

Die Patch-Management-Funktion des TCCM erkennt, wenn ein Software-Anbieter Updates verfügbar macht und ordnet diese automatisch den in den Cloud-Service eingebundenen Geräten zu. Neben Toshiba-eigenen Updates werden dem Hersteller zufolge auch von Microsoft, Adobe und Oracle (Java) bereitgestellte Aktualisierungen unterstützt. Zudem offeriert der TCCM ein Tool für das Treiber- und BIOS-Update-Management, das sicherstellen soll, dass Treiber und Firmware immer auf dem neuesten Stand sind.

Ein TCCM-Tool zur Bestandsinventarisierung zeigt umfassende Informationen über alle in einem Firmennetzwerk integrierten Geräte an. Hierbei erhalten Nutzer nicht nur detaillierte Informationen zu den unternehmensintern eingesetzten Notebooks, Ultrabooks und Tablets, sondern ebenso über die auf dem jeweiligen Gerät installierten Programme. Zudem erkennt die IT-Abteilung auch über dieses Modul, wann Software aktualisiert werden muss.

Eine weitere TCCM-Funktion zeichnet für das Energiemanagement verantwortlich: Hierfür sammelt sie Informationen über den täglichen oder stündlichen Stromverbrauch im Unternehmen und die jeweils erzeugte Menge an CO2-Emissionen. Die eingestellten Energie-Modi lassen sich über einen Energiesparplan oder festgelegte Spitzenlastzeiten überwachen, um eine Balance zwischen Netz- und Batteriebetrieb finden zu können. Auf Basis der analysierten Nutzung und Auslastung kann der Administrator laut Toshiba dann für geringeren Energieverbrauch im gesamten Unternehmen sorgen. Als mögliche Maßnahmen nennt der Anbieter hierbei das Einstellen eines speziellen Stromspar-Modus oder die Installation energiesparender Software auf jedem Endgerät.

Anfang 2015 plant Toshiba seinen Cloud-Dienst um zusätzliche Module für das Backup in der Wolke und Funktionen für das Mobile Device Management (MDM) zu erweitern. Die automatische Cloud-Backup-Funktion soll im Falle eines Systemabsturzes auf lokal gesicherte, wichtige Geschäftsdaten zugreifen und das Risiko eines Datenverlusts minimieren. Über das Mobile-Device-Management-Modul sollen Administratoren je nach Benutzerprofil den Zugriff auf Daten oder Anwendungen zulassen oder einschränken können. Darüber hinaus ermöglicht das Tool laut Toshiba die Einrichtung von Sicherheitsmaßnahmen wie die Definition der Stärke eines Passworts, das Sperren von Geräten oder das Löschen der darauf befindlichen Daten. Auch Richtlinien und Berechtigungen lassen sich in Zukunft darüber definieren.

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