Mobilcom-Debitel bietet Heizungs-App mit Erfolgsgarantie an

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Mobilcom-Debitel-Heizungs-App (Bild: Mobilcom-Debitel)

Das Telekommunikationsunternehmen garantiert, durch die App “Smart Home Heizung” die Haushaltskosten zu senken. Das Zusatzmodul “Steckdose” soll die Heizungs-App optimieren. Mobilcom-Debitel baut damit seine Aktivitäten im Smart-Home-Bereich aus, bereits früher im Jahr kamen ein Dienst für Videoüberwachung und ein Security-Paket auf den Markt.

Mobilcom-Debitel bietet eine per Smartphone oder Tablet-PC steuerbare Steckdose als Zusatzprodukt zum Angebot “Smart Home Heizung” an. Das ist der nächste Schritt des Mobilfunkvermarkters, Kunden über die herkömmlichen Surf- und Telefonangebote hinaus zu gewinnen. Mit einem Dienst für Videoüberwachung im Abo und einigen Überwachungspaketen machte der Anbieter bereits früher im Jahr erste Schritte, um Telekommunikationslösungen über die Standards hinaus anzubieten.

Mobilcom-Debitel-Steckdose und Heizungs-App (Bild: Mobilcom-Debitel)
Die per Mobilfunk ansteuerbare Mobilcom-Debitel-Steckdose schaltet Heizlüfter und andere Geräte auf Kommando ab (Bild: Mobilcom-Debitel).

Mit diesen Smart-Home-Paketen und der Heizungssteuerung soll das intelligente Heim aus der Entfernung per Smartphone gesteuert werden. Die App für die Steuerung von unterwegs gibt es für iOS und Android. Sie ist und bleibt kostenfrei.

Die Kosten für zusätzlichen Datenverkehr im verkauften Funknetz und für das Smart-Home-Abonnement sollen durch die Ersparnisse bei den Haushaltskosten mindestens wieder hereingeholt werden. Liefert “Smarthome Heizung” mit dem neuen steuerbaren Schalter nicht mindestens 20 Prozent Heizkostenersparnis gegenüber dem Vorjahr, so der Anbieter, gibt es das gezahlte Geld zurück.

Mobilcom-Debitel hat im Zuge der Einbindung des neuen Elements in sein Konzept gleich die gesamte Heizungs-App umgebaut. Das Produkt soll die individuelle Heizungssteuerung mit dem neuen schaltbaren Zwischenstecker, mit Thermostaten und anderen ansteuerbaren Haushaltshilfen effektiver machen.

Mobilcom-Debitel-Heizungs-App (Bild: Mobilcom-Debitel)
Eine App kann die Heizung in der Wohnung fernsteuern (Bild: Mobilcom-Debitel).

Die erweiterte Heizungssteuerung per Zwischenstecker kann alle Geräte an- und ausschalten, die einen Verbrauch bis maximal 2800 Watt aufweisen, etwa elektrische Heizungen, Lüfter, Umwälzpumpen aber auch Lampen und andere elektrische Geräte mit Stecker.

Mit dem Eco-Taster, der zur Ausstattung von “Smarthome Heizung” gehört, lässt sich die Temperatur aller einbezogenen Heizkörper beim Verlassen der Wohnung drosseln; nun schaltet dieser Modus auch alle angeschlossenen elektrischen Geräte des Zwischensteckers gleichzeitig durch einmalige Betätigung ab. Die Steckdose hat einen einmaligen Anschaffungspreis von 1,95 Euro und kostet monatlich 1,95 Euro über eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten – insgesamt also 48,75 Euro.

Eine Alternative ist die kürzlich erneuerte Heizungssteuerung des Anbieters Tado. Sie fällt kompakter aus als der Vorgänger und ist zu mehr Heizungen kompatibel. Außerdem hat der Hersteller das Gerät mit einem kapazitiven Touchscreen mit LED-Matrix ausgestattet. Die Heizungssteuerung ist ab sofort für 249 im Handel erhältlich. Alternativ kann sie auch für 6,99 Euro im Monat gemietet werden.

Während bei Mobilcom-Debitel beim Verlassen der Wohnung eine Taste gedrückt werden muss, lernt Tado vom Verhalten der Bewohner – sofern die ihr Smartphone mitführen. Das System weiß dann, wann der letzte Bewohner das Haus verlassen hat und wann der erste wieder heimkommt. Die Heizung regelt sich bei einem leeren Haus automatisch herunter. Bevor jemand nach Hause kommt heizt sie wieder ein.

Zusätzlich orientiert sich die Steuerung auch an aktuellen Wetterdaten. Tado ist zudem in der Lage, die spezifischen Gebäudeeigenschaften bezüglich Wärmedämmung und Fensterfläche zu erlernen, wodurch sich die Effizienz steigern lassen soll. Einer Simulationsstudie des Fraunhofer Instituts für Bauphysik zufolge können mit Tado so bis zu 31 Prozent der Heizkosten eingespart werden. Eine Einschränkung gibt es allerdings: Tado funktioniert bislang nicht mit Zentralheizungen. Damit kann die intelligente Heizungssteuerung in den meisten Wohnungen in Großstädten nicht genutzt werden.

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