Videokonferenzen: Veeting Rooms jetzt auch in Deutschland verfügbar

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meeting-video-de (Screenshot: Veeting AG)

Das Angebot unterliegt nach Angaben des Züricher Anbieters Veeting AG aber dem Schweizer Datenschutzgesetz. Der browserbasierende Dienst richtet sich an Unternehmenskunden und beruht auf dem WebRTC-Standard. Er kommt daher ohne Software-Installation oder Plug-ins aus. Auch eine Registrierung eingeladener Meeting-Teilnehmer ist nicht erforderlich.

Nachdem die Videokonferenzlösung Veeting Rooms zunächst auf dem Schweizer Heimatmarkt verbreitet wurde, ist der browserbasierende Dienst für Geschäftsmeetings nun auch in Deutschland und Österreich verfügbar. In den beiden Ländern will sich der Dienst der Firma Veeting AG als europäische Alternative zu gängigen Audio- und Videokonferenzlösungen im Markt etablieren. Dabei richtet sich das Züricher Start-up insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen, die bislang eher auf den privaten Bereich fokussierte Services wie Skype nutzen.

schedule-meeting_veeting (Screenshot: Veeting AG)
Der Funktionsumfang von Veeting Rooms erlaubt unter anderem die Planung von Online-Meetings sowie die anschließende Einladung der Teilnehmer per Link (Screenshot: Veeting).

Veeting Rooms unterliegt laut Anbieter auch in Deutschland und Österreich dem Schweizer Datenschutzgesetz: “Viele Firmen sind verunsichert und suchen derzeit nach Lösungen, die ein besonderes Augenmerk auf den Datenschutz legen”, erklärt Fabian Bernhard, Gründer und CEO der Veeting AG. Ihm zufolge stehen auch alle Veeting-Server in der Schweiz.

Der Videokonferenzdienst basiert auf dem WebRTC-Standard und läuft daher nicht nur direkt in allen gängigen Browsern wie Firefox, Chrome oder dem Internet Explorer, sondern ermöglicht auch verschlüsselte Peer-to-Peer-Verbindungen (Ende-zu-Ende-Verschlüsselung). Dadurch sind zusätzliche Software-Installationen und Plug-ins wie Java oder Flash obsolet. Ebensowenig ist eine Registrierung der eingeladenen Meeting-Teilnehmer erforderlich. Beim Einsatz von Veeting Rooms müssen dem Anbieter zufolge zudem weder Mitarbeiter geschult noch IT-Support geleistet werden.

Mit den Funktionen der Videokonferenzlösung sollen sich effiziente und intuitiv bedienbare Geschäftsmeetings aufsetzen lassen. Die verfügbaren Funktionen umfassen beispielsweise die Planung einer Besprechung oder die Erstellung von Live-Präsentationen und Sitzungsprotokollen.

Als weiteres Anwendungsszenario nennt der Anbieter den Einsatz von Veeting Rooms in der IT-Abteilung eines Unternehmens, da sich der Dienst ebenso für die Ferndiagnostik wie für die Zusammenarbeit internationaler Teams eigne. Ferner könne das Angebot auch als White-Label-Lösung eingesetzt sowie nahtlos in die bestehende IT-Infrastruktur dieser Anwendrunternehmen integriert werden.

Anders als länger existierende Dienste wie WebEx ist Veeting Rooms nicht nur als Abonnement zum monatlichen Festpreis von 39 Euro erhältlich, sondern kann auch in Form von individuellen Paketen mit einer bestimmten Anzahl an Meetings zum Einzelpreis von 1,56 Euro pro Sitzung gebucht werden. Das flexible Preismodell richtet sich wiederum an KMU und wird als Enterprise Edition bezeichnet. Beide Varianten erlauben bis zu fünf Teilnehmer an Audiokonferenzen sowie bis zu zehn Teilnehmer an Videokonferenzen.

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