Noch ein Musik-Streaming-Dienst: Google stellt Youtube Music Key vor

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(Bild: Shutterstock/Oleg Zhevelev)

Music Key steht zu Beginn nur ausgewählten Nutzern auf Einladung zur Verfügung. Zudem startet es zunächst nur in den USA, Finnland, Großbritannien, Irland, Italien, Portugal und Spanien. Als regulären Preis für das Streaming-Angebot nennt Google 10 Euro pro Monat. Dafür bekommen Nutzer auch gleichzeitig ein Abonnement für Google Play Music.

Google hat mit Music Key einen Youtube basierenden Musik-Streaming-Dienst vorgestellt. Die Nutzung kostet regulär 10 Euro pro Monat. Dafür bekommen Kunden werbefreien Zugriff auf Videos und Musik. Laut Google ist das auch auf mobilen Geräten und sogar ohne Internetverbindung möglich.

(Bild: Shutterstock/Oleg Zhevelev)

Music Key steht ab sofort ausgewählten Nutzern auf Einladung als Beta zur Verfügung. Ihnen steht das Abonnement in den ersten sechs Monaten kostenlos zur Verfügung. Danach können sie es für 7,99 pro Monat weiternutzen. Details zu den Einladungen erläutert Youtube auf seiner Website. Anfänglich ist Music Key allerdings nur in den USA, Finnland, Großbritannien, Irland, Italien, Portugal und Spanien erhältlich. Wer bereits ein Abonnement für Google Play Music abgeschlossen hat, bekommt ohne zusätzliche Kosten auch Zugriff auf Youtube Music Key. Im Gegenzug ist in einem Music-Key-Abonnement auch Google Play Music enthalten.

Google zeitgleich mit der Ankündigung von Music Key auch die Youtube-Apps für Android und iOS überarbeitet. Sie bieten nun einen Bereich für Musik mit den Lieblings-Musikvideos eines Nutzers und Empfehlungen.

Zudem will Youtube die Wiedergabe ganzer Alben vereinfachen. Auch Nutzer ohen Abo können in Kürze die Diskografie eines Künstlers inklusive aller offiziellen Musikvideos sowie weiterer Songs aufrufen, die Musiklabels aufgrund ihrer Verträge mit Youtube hinzugefügt haben. Inwieweit das in Deutschland funktionieren wird, bleibt abzuwarten.

Youtube Sperrhinweis (Screenshot: ITespresso)
Inwieweit die Neuerungen der YouTube-App in Deutschland funktionieren werden, bleibt abzuwarten (Screenshot: ITespresso).

Streaming-Abonnements sind im Musikbereich laut Zahlen der Recording Industry Association of America (PDF) noch ein Nischenprodukt. Der Umsatz aller Streaming-Dienste entspreche inzwischen zwar in etwa den Verkäufen von Tonträgern, auf Abodienste entfiel im ersten Halbjahr 2014 aber nur ein Anteil von 12 Prozent.

Der derzeit größte Konkurrent für Google neuen Dienst ist Spotify. Er hat nach eigenen Angaben 50 Millionen aktive Nutzer – was rund 5 Prozent der monatlich aktiven Nutzer von Youtube entspricht. Die 12,5 Millionen zahlenden Spotify-Kunden entsprechen sogar nur rund einem Prozent der Youtube-Nutzer.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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