Intel startet Wettbewerb zur Wearable-Entwicklung fürs Internet der Dinge

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Intel (Bild: Intel)

Erfinder, Programmierer und Entwickler können bis 17. Dezember ihre Ideen für ein auf dem Intel-Entwicklermodul Edison basierendes Gerät einreichen. In der ersten Runde werden zunächst zehn Finalisten auserkoren. Die dürfen dann in der zweiten Runde den Prototypen eines Wearables realisieren. Der Gewinner steht am 23. Januar fest.

Intel hat den Startschuss für den Wettbewerb “Make It Pro” gegeben. Der richtet sich an Erfinder, Programmierer und Entwickler, Sie sind eingeladen, ihre auf dem Intel Edison Development Board basierenden Ideen und Erfindungen bis zum 17. Dezember einzureichen.

Beim von Intel ausgelobten Wettbewerb

Bei dem Board handelt es sich um eine Plattform, die Entwicklern die Möglichkeit eröffnen soll, kleine und stromsparende Wearables für das Internet der Dinge zu entwickeln. Hierfür beinhaltet das briefmarkengroße Modul einen SoC (“System on a Chip”) mit einem 100 MHz starken Quark-Mikrocontroller und einem 500 MHz schnellen Intel-Atom-Prozessor mit zwei Kernen.

Letzterer kann auf 1 GByte RAM (LPDDR3) zugreifen, die ebenso in den Mini-Rechner integriert sind wie ein 4 GByte großer Flash-Speicher (eMMC). Daneben enthält er integrierte Schaltungen, die Funk per Dualband-WLAN und Bluetooth 4.0 LE (Low Energy) ermöglichen. Als Betriebssystem nutzt die Plattform eine Linux-Variante.

Aus den bis um 17. Dezember eingegangenen Einsendungen wählt Intel zehn Finalisten aus, von denen jeder ein solches Edison-Entwicklermodul erhält. In der zweiten Runde sollen sie mittels eines Edison-Adapterbausatzes für die Arduino-Plattform einen Prototypen des tragbaren Geräts realisieren und der Jury anhand einer Video-Demo präsentieren.

Der Gewinner kann sein Projekt mithilfe einer mit 7000 Dollar (5600 Euro) dotierten Crowdfunding-Kampagne, eines professionellen Produktvideos und der Unterstützung eines Industrie-Designers verwirklichen. Wer gewonnen hat, wird am 23. Januar 2015 bekanntgegeben. Der “Make it Pro”-Wettbewerb steht insgesamt Teilnehmern aus 13 Ländern offen, darunter auch Deutschland und Österreich.

Interessierte müssen sich zunächst registrieren und im Anschluss ein Konto in der Edison-Entwickler-Community erstellen. Zu guter Letzt können sie ihre Idee in englischer Sprache einreichen.

Wer bereits konkretere Entwürfe hat oder gar schon ein Start-up für Produkte oder Angebot rund ums Internet der Dinge gegründet hat, kann sich auch am Start-up-Wettbewerb CODE_n beteiligen. Dessen vierte Auflage steht unter dem Motto “Into the Internet of Things”. Gesucht werden dafür Gründer und Unternehmen, deren Ideen das Zeitalter des Internet der Dinge einläuten. Vom 16. bis 20. März 2015 werden die von einer Jury ausgewählten 50 spannendsten Geschäftsmodelle in Halle 16 auf der CeBIT in Hannover präsentiert.

Der Innovationswettbewerb ist in die Bereiche Digital Life, Smart City, Future Mobility und Industry 4.0 unterteilt. Für den CODE_n-Wettbewerb können sich alle Unternehmen bewerben, die im Jahr 2010 oder später gegründet wurden und deren Geschäftsmodell das Internet der Dinge monetarisiert. Anmeldeschluss ist der 30. November 2014.



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