Raspberry Pi Model A+ nun lieferbar

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Raspberry Pi A+ (Bild: Raspberry)

Es handelt sich um eine verbesserte Neuauflage des Raspberry Pi Model A. Sie bietet nahezu alle Neuerungen des im Juli vorgestellten Model B+, besitzt aber keine Ethernet-Funktionalität mehr und bringt nur noch einen USB-Port mit. Dadurch ist es kleiner, leichter und energieffizienter als der Vorgänger. Außerdem kostet es ein Fünftel weniger.

Die Raspberry-Pi-Entwickler haben mit dem “Model A+” eine verbesserte Neuauflage ihres Einplatinenrechners “Model A” vorgestellt. Sie ist ab sofort lieferbar. Die Basisaustattung ist dieselbe wie beim Vorgänger, der Rechner aber deutlich kleiner, leichter und energieeffizienter. Damit eignet ers sich vor allem für Embedded-Projekte. Außerdem kostet es nur 20 statt wie Model A 25 Dollar.

Raspberry Pi Model A+ (Bild: Raspberry)

Der Hersteller weicht mit dem aktuellen Raspberry Pi erstmals vom gewohnten Scheckkartenformat ab. Das Model A+ misst 5,6 mal 6,6 Zentimeter (das Model A war 8,6 Zentimeter lang). Es wiegt mit 23 Gramm 8 Gramm weniger als Model A und ist 19 Gramm leichter als das im Juli vorgestellte Model B+.

Das Layout der Platine entspricht weitgehend dem des Model B+, lediglich Ethernet-Chip und -Port sowie drei USB-Anschlüsse wurden weggelassen, sodass nur noch eine USB-2.0-Schnittstelle übrig bleibt. Außerdem stehen statt 512 MByte wie beim Vorgängermodell nur 256 MByte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Als Prozessor dient weiterhin der Broadcom-Chip BCM2835 mit einer 700-MHz-ARM-CPU und einer Videocore-4-GPU.

Außerdem verbraucht das Model A+ im Vergleich zum Model A 20 bis 25 Prozent weniger Energie. Das ist für Projekte wichtig, die den Rechner mit einer Batterie oder per Sonnenenergie betreiben wollen.

Statt 26 Portleitungen gibt es jetzt wie beim Model B+ 40 GPIOs- Die Belegung der bisherigen Pins wurde beibehalten. Der GPIO-Connector ist vollständig HAT-kompatibel und erlaubt so die Verwendung vorhandener Erweiterungsboards für das Model B+.

Von Letzterem übernimmt der abgespeckte Raspberry Pi auch den MicroSD-Karteneinschub, der den bisherigen SD-Slot ersetzt, sowie die entkoppelte Stromversorgung, die für eine deutlich verbesserte Qualität des Audiosignals sorgen soll. Analoger Videosignale werden nun zusammen mit dem Ton über die 3,5-Millimter-Klinkenbuchse ausgegeben. Die weitere Ausstattung besteht aus einem HDMI-Ausgang, einer Kameraschnittstelle und einem Micro-USB-Port zur Stromversorgung. Zur einfacheren Befestigung gibt es jetzt wie beim Model B+ vier Bohrungen in der Platine.

Das Model A+ ist wie die übrigen Raspberry-Pi-Ausführungen unter anderem beim britischen Distributor Farnell/element14 erhältlich. Dort liegt der Verkaufspreis inklusive Versand bei 23,35 britischen Pfund, also umgerechnet knapp 30 Euro.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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