Intel investiert in 16 weitere Technologie-Start-ups

Start-UpUnternehmen
Shubham Banerjee mit dem von ihm entwickelten Braille-Drucker auf dem Intel Developer Forum im September (Bild: Braigo Labs).

Insgesamt hat der Venture-Capital-Arm des Konzerns in sie 62 Millionen Dollar investiert. Zu den spektakulärsten Projekten gehören die kalifornische Firma Avegant und ihre Virtual-Reality-Brille Glyph, sowie die Firma Braigo Labs des erst 13-Jährigen Shubham Banerjee die einen erschwinglichen Drucker für Blinde konzipiert.

Intel hat sich an dem US-Unternehmen Avegant beteiligt, dass die Virtual-Reality-Brille Glyph entwickelt (Bild: Avegant).
Intel hat sich unter anderem an dem US-Unternehmen Avegant beteiligt, dass die Virtual-Reality-Brille Glyph entwickelt (Bild: Avegant).

Auf seiner jährlichen Konferenz hat Intel Capital 16 Technikfirmen präsentiert, an denen es in den vergangenen Monaten beteiligt hat. Insgesamt wurden vom Venture-Capital-Arm des Chip-Konzerns 62 Millionen Dollar investiert. Davon profitieren unter anderem der Hersteller einer Brille für Virtual Reality und das Start-up eines 13-Jährigen. Die deutsche Firma Nixie errang zudem den ersten Platz im Intel-Wettbewerb “Make IT Wearable”.

Avegant mit Sitz in Redwood City in Kalifornien arbeitet an der Virtual-Reality-Brille Glyph. Für das Projekt waren bereits auf Kickstarter über eine Million Dollar eingesammelt worden, die aktuelle, traditionellere Finanzierungsrunde an der sich auch Intel beteiligte, brachte weitere 9,37 Millionen Dollar ein. Der Verkaufsstart für Glyph ist für 2015 geplant. Quasi als Ergänzungstechnologie zu Glyph kann Eyefluent gesehen werden, in das Intel ebenfalls investiert hat. Das Unternehmen beschäftigt sich mit Blickregistrierung für den Einsatz bei Virtual Reality.

Shubham Banerjee mit dem von ihm entwickelten Braille-Drucker auf dem Intel Developer Forum im September (Bild: Braigo Labs).
Shubham Banerjee mit dem von ihm entwickelten Braille-Drucker auf dem Intel Developer Forum im September (Bild: Braigo Labs).

Braigo Labs wurde von dem erst 13-Jährigen Shubham Banerjee gegründet. Das Unternehmen hat aus Lego Mindstorms EV3 und dem Intel Edison einen erschwinglichen Braille-Drucker entwickelt. Weitere Firmen, an denen sich Intel beteiligt hat, sind PrecisionHawk, das mit Drohnen Daten zur Luftqualität sammelt und analysiert; Audyssey, das dieTonqualität für Heimkino, Fernseher und Mobilgeräte verbessern will; sowie Screenovate, das sich mit der drahtlosen Übertragung von Filmen und Spielen von Smartphones und Tablets auf Fernseher beschäftigt.

Parallel dazu hat Intel die Gewinner seines Wettbewerbs “Make It Wearablebekannt gegeben. Er sollte Firmen ermutigen, auf Basis des Edison-Prozessors Neues zu entwickeln. Den mit 500.000 Dollar dotierten Hauptpreis erhielt das deutsche Team Nixie. Es hat eine fliegende Kamera entwickelt, die bei Nichtgebrauch am Handgelenk getragen werden kann.



[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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