Ionik bringt Serie mit Windows-8.1-Tablets für Firmen auf den Markt

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Ionik TW-Tablet 10 Zoll

Der deutsche Hersteller stattet seine Touchscreen-Computer mit Intel-Prozessoren und Microsofts Betriebssystem aus. Die Geräte der TW-Serie bringen vorinstalliert Microsoft Office 365 mit einem Abo für ein Jahr mit. Mit dem Firmennetz verbinden sich die für 140 und 189 Euro erhältlichen Geräte über WLAN. Ein Mobilfunkmodul und GPS gibt es nicht.

Ionik bringt mit der TW-Serie ein 8-Zoll- und ein 10,1-Zoll-Tablet mit Windows-8.1 als Betriebssystem auf den Markt. Beide werden von einem Intel-Prozessor Z3735E angetrieben. Die CPU mit vier Rechenkernen und bis zu 1,8 GHz Taktrate ist ein Abkömmling der Atom-Reihe. Mit dem dazu passenden, verbauten Intel-Chipsatz liefern die Systeme unterbrechungsfreie HD-Videodarstellung. Die Touchscreens bieten eine Auflösung von 1280 mal 800 Bildpunkten.

Ionik-TW-Serie 8-Zoll weiß
Die Windows-Tablets der Ionik-TW-Serie sind in weißer und schwarzer Farbe sowie in 8 und 10,1 Zoll Größe erhältlich. (Bild: Ionik)

Als Arbeitsspeicher nutzen beide Neuvorstellungen je 1 GByte DDR3-RAM, der eingebaute Flash-Speicher ist 16 GByte groß. Über den SD-Kartenslot ist die Speichererweiterungen um bis zu 32 GByte möglich.

Externe Speicher lassen sich über den Micro-USB-2.0-Port anschließen, für weitere USB-Geräte muss jedoch ein Hub hinzugekauft werden. Der USB-Anschluss arbeitet nach dem OTG-Standard (“On the go“) und kann damit mehrere USB-Geräte sowohl in Master- als auch Slave-Rolle verbinden. Ein entsprechendes OTG-Kabel wird mitgeliefert.

Über WLAN (802.11b, g und n) und Bluetooth können Daten drahtlos ausgetauscht oder eine Tastatur gekoppelt werden. Bilder- und Sound-Ausgabe an weitere Geräte, etwa größere Monitore der Fernseher, erfolgt über einen Micro-HDMI-Anschluss. Die Geräte verfügen über je zwei Kameras: Eine mit 2 Megapixeln Auflösung sitzt in der Vorderseite und eine mit 5 Megapixeln in der Rückseite.

Der Hersteller vermarktet die Tablets der TW-Serie trotz ihrer Multimedia-Fähigkeiten vor allem als “vollwertige Arbeitsgeräte” zur Integration in vorhandene Windows-Umgebungen in Firmen. Die Software-Ausstattung der Windows-8.1-Systeme betont den Arbeitsanspruch: Das installierte Office 365 inklusive Word, Excel, Powerpoint und anderen Bestandteilen des Microsoft-Pakets kommt bereits mit einer Lizenz für ein Jahr Nutzung. Erst danach müssen die üblichen Office-Gebühren bezahlt werden.

Das 8-Zoll-Tablet kostet 149 Euro. Es wiegt 375 Gramm, ist 12,1 mal 20,5 mal 1 Zentimeter groß und sein Akku besitzt eine Kapazität von 3800 mAh. Die 10,1-Zoll-Version ist für 189 Euro erhältlich, ist 597 Gramm schwer und 25,7 mal 17,3 mal 1,2 Zentimeter groß. Sie hat eine Akukapazität von 7800 mAh. Im Lieferumfang sind jeweils Tablet, Ladegerät und Handbuch enthalten.

Windows-Tablets mit vorinstalliertem Office 365 bietet seit September auch Asus an. Die UVP für das VivoTab 8 M81C liegt bei 199 Euro, allein das enthaltene Office-365-Paket würde private Nutzer im ersten Jahr 110 Euro kosten.

Die technische Ausstattung ähnelt dem der Ionik-Tablets. Das VivoTab 8 M81C wird vom Intel-Prozessor Atom Z3745 mit vier Kernen und 1,33 GHz (im Burst-Modus 1,86 GHz) angetrieben. Dem Prozessor stehen 1 GByte Arbeitsspeicher zur Seite. Das 8 Zoll große IPS-Display stellt ebenfalls 1280 mal 800 Bildpunkte dar uhd auch die Akkukapazität (bei Asus 4000 mAh) ist mit der des 8-Zoll-Ionik-Tablets vergleichbar. Allerdings ist der beim VivoTab 8 M81C verbaute interne Speicher mit 32 GByte doppelt so groß – und er lässt sich mittels MicroSD-Karte zudem um bis zu 64 GByte erweitern. Außerdem ist bei Asus GPS vorhanden, worauf Ionik laut Datenblatt (PDF) verzichtet hat.

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