Erste Tester können Echtzeit-Übersetzung in Skype ausprobieren

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Skype Logo (Bild: Microsoft)

Derzeit bietet Microsoft ihnen allerdings nur eine eingeschränkte Vorabversion für einige Sprachen an. Während Videokonferenzen werden die Aussagen des Gesprächspartners als Untertitel in der Übersetzung angezeigt. Microsoft plant langfristig, die Direktübersetzung in 45 Sprachen zu ermöglichen.

Microsoft hat für einen eingeschränkten Kreis an Testern eine Vorabversion von Skype Translator bereitgestellt. Sie sorgt während Videotelefonaten mit Skype für die unmittelbare Übersetzung des gesprochenen Wortes in die Sprache des Gegenübers, der den Text dann als Untertitel angezeigt bekommt. Das funktioniert derzeit aber nur unter Windows 8.1. Interessenten können sich für einen Testzugang bewerben.

Skype Translator

Auch per Skype versandte Instant Messages können direkt übersetzt werden. Microsoft plant langfristig, mit der Übersetzungsfunktion von Skype 45 Sprachen zu unterstützen. In der aktuell verfügbaren Testversion sind es nur “einige”, genauere Angaben macht der Konzern nicht.

Bereits im Laufe der kommenden Wochen und Monate sollen weitere Sprachen hinzukommen. Außerdem soll das Angebot auch um Varianten für andere Betriebssysteme als Windows 8.1 ergänzt werden. Textübersetzungen ermöglicht Microsoft mit Skype Translate schon seit seit 2012. Skype Translator wird voraussichtlich noch im Laufe des Jahres für alle Nutzer von Windows 8.1 als Preview zur Verfügung stehen.

Erstmals führte Microsoft Live-Übersetzungen mit Skype vor zwei Jahren vor. Im Mai 2014 zeigte Skype-Chef Gurdeep Singh Pall die Funktion dann im Rahmen der Recode Code Conference im kalifornischen Palos Verdes mit einer deutschen Gesprächspartnerin. Dabei fiel die Übersetzung vom Deutschen ins Englische recht ordentlich aus. Vom Englischen ins Deutsche war die Übersetzung aber eindeutig als maschineller Vorgang zu erkennen und wies zahlreiche Fehler auf.

Das war aber auch Microsoft klar. CEO Satya Nadella erklärte eta: “Es geht darum, ein lernendes System zu schaffen, das sich mit der Anzahl der Daten verbessert.” Dazu kombiniere man Skypes Sprach- und Instant-Messaging-Techniken mit Microsoft Translator und auf neuronalen Netzwerken basierender Spracherkennung.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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