Mit Intel-Prozessor und Android: Trekstor stellt Surftab Xintron i 7.0 vor

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Trekstor Surftab Xintron i 7.0 (Bild: Trekstor)

Das Tablet kostet 129 Euro und ist das erste auf dem deutschen Markt mit dem Intel Reference Design for Android. Zunächst wird es mit Android 4.4.4 ausgeliefert, erhält aber bald das Update auf Android 5. Auf der Bildschirmdiagonalen von 7 Zoll stellt das Surftab Xintron i 7.0 1280 mal 800 Bildpunkte dar.

Trekstor hat mit dem Surftab Xintron i 7.0 ein auf dem im September präsentierten Intel Reference Design for Android basierendes 7-Zoll-Tablet vorgestellt. Es ist ab sofort zur UVP von 129 Euro erhältlich und damit das erste Android-Tablet auf dem deutschen Markt, das sich am Intel Reference Design for Android orientiert.

Trekstor Surftab Xintron i 7.0 (Bild: Trekstor)
Das Trekstor Surftab Xintron i 7.0 ist das erste Tablet auf dem deutschen Markt, das auf dem Intel Reference Design for Android basiert (Bild: Trekstor).

Eine interessante Besonderheit ist die automatische Update-Funktion für das Betriebssystem. Damit ist es möglich, dass das Tablet zwar zunächst mit Android 4.4.4 ausgeliefert wird, das Update für Android 5 Lollipop aber schon in Aussicht gestellt werden kann. Bisher konnten sich da Nutzern lediglich bei den Modellen der in Googles Auftrag gefertigten Nexus-Reihe sicher sein.

Das Surftab Xintron i 7.0 wird vom Vierkernprozessor Intel Atom Z3735G mit 1,83 GHZ Taktrate angetrieben. Dem stehen 1GByte Arbeitsspeicher zur Seite. Der interne Speicher von 8 GByte lässt sich um einen Micro-SD-Einschub um bis zu 32 GByte erweitern.

Für die Datenübertragung verfügt das Tablet zudem über WLAN (802.11b/g/n), Bluetooth 4.0 und einen Micro-USB-Anschluss, über den auch der Akku geladen wird. Dieser hat eine Kapazität von 4000 mAh. Zur damit erreichbaren Autonomiezeit macht Trekstor bislang keine Angaben.

Das Trekstor Surftab Xintron i 7.0 ist ab sofort zur UVP von 129 Euro im Handel (Bild: Trekstor)
Das Trekstor Surftab Xintron i 7.0 ist ab sofort zur UVP von 129 Euro im Handel (Bild: Trekstor).

Zur weiteren Ausstattung gehören in der Rückseite eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und eine Kamera mit 1,26 Megapixel in der Vorderseite. Außerdem sind Mikrofon, Kopfhöreranschluss, die Unterstützung von Miracast sowie die üblichen Sensoren für Helligkeit, Beschleunigung und ein Gyroskop an Bord.

Auf dem IPS-Display mit Unterstützung von zehn-Punkt-Multitouch werden 1280 mal 800 Bildpunkte dargestellt. Das Gehäuse des Surftab Xintron i 7.0 misst 11,0 mal 18,9 Zentimeter und ist 9 Millimeter dick. Es ist aus Kunststoff und Metall gefertigt und wiegt insgesamt 308 Gramm.

Für Intel ist es, da der Chip-Hersteller bislang bei Tablets kaum zum Zuge gekommen ist, nun wichtig, in diesem Segment Boden gut zu machen. Pläne dafür hatte das Managment auch auf dem Intel Developer Forum Anfang September vorgestellt. Neben dem gemeinsam mit Google entwickelten Referenzdesign, auf dem das Trekstor-Tablet basiert, hat Kirk Skaugen, Senior Vice President und General Manager von Intels PC Client Group auch lüfterlose Geräte mit dem nur wenige Tage zuvor auf der IFA präsentierten Mobilprozessor Core M in Aussicht gestellt. Skaugen sieht den 2-in-1-PC, der sich als Notebook ebenso wie als Tablet verwenden lässt, als die vielversprechndste Kategorie im Mobile Computing.

Intel zeigte auf dem IDF in San Francisco acht 2-in-1-PCs von Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo und Wistron, und kündigte lüfterlose Tablets mit Intel-Chips, Notebooks sowie weitere 2-in-1-Geräte an. Diese sollen einerseits dünner als heutige Tablets sein, andererseits aber eine deutlich bessere Leistung bieten. Mit dem Dell Venue 8 7000 wurde auch ein Beispiel dafür gezeigt. Dieses soll “ab Anfang November” auf den Markt kommen, lediglich 6 Millimeter dick sein und über ein OLED-Display mit 8,4 Zoll Diagonale sowie 2K-Auflösung verfügen. In dem Tablet ist zudem die RealSense-3D-Kamera verbaut.

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