Abonnenten von Office 365 bekommen neue Outlook-Version für Mac kostenlos

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Outlook für Mac (Screenshot: ZDNet.de)

Microsoft hat zudem eine neue Office-Version für OS X angekünigt. Sie soll jedoch erst im zweiten Halbjahr 2015 verfügbar werden. Interessenten können aber in der ersten Jahreshälfte mit einer öffentlichen Beta rechnen. Der Hersteller unterstreicht damit seinen Anspruch, Office auf möglichst allen Plattformen zu platzieren.

Microsoft hat eine neue Version seines Exchange-Clients Outlook für Mac präsentiert. Für Kunden von Office 365 steht sie ohne zusätzliche Kosten bereit. Neue Versionen der restlichen Office-Anwendungen, also Word, Excel und Powerpoint, hat der Konzern zudem für das zweite Halbjahr 2015 in Aussicht gestellt. Eine öffentliche Beta-Version soll in der ersten Jahreshälfte 2015 verfügbar werden. Auch diese Programme werden für Abonnenten von Office 365 kostenlos erhältlich sein.

Outlook für Mac (Screenshot: ZDNet.de)

Das neue Outlook für Mac lehnt sich bei dr Bedienung mehr an die PC- und OWA-Version an. Eine verbesserte interne Befehlsverarbeitung sorgt laut Microsoft dafür, dass sie schneller und stabiler läuft. Die erneuerte Benutzeroberfläche ermögliche zudem einen einfacheren Wechsel von Ribbon-Tabs. Außerdem haben die Entwickler die Synchronsiation zwischen Exchange-Server und Client verbessert. E-Mails sollen so schneller heruntergeladen werden.

Im März 2014 hat Microsoft bereits sein digitales Notizbuch OneNote auch für iOS zur Verfügung gestellt. Im Juni wurde die Anwendung für iOS und OS X um neue Funktionen erweitert, im August kam dann eine Variante speziell für Android-Tablets hinzu, eine für Android-Smartphones ausgelegte Variante von OneNote gab es bereits seit 2012.

Für iPad-Nutzer hat Microsoft zudem eine Version von Office entwickelt, mit der die Bedienung und die nativen Funktionen des Apple-Tablets für nutzbar werden. Das Interesse daran scheint groß zu sein: In den ersten Wochen, nachdem es verfügbar war, wurde Office für iPad mehr als 27 Millionen Mal heruntergeladen. Nutzer können mit der Gratisversion allerdings nur Dokumente von OneDrive sowie E-Mail-Anhänge öffnen, Inhalte kopieren, Kommentare ansehen und Dokumente als Hyperlink oder per E-Mail verschicken. Darüber hinaus ist es möglich, in Excel Tabellen zu filtern und zu sortieren. Aber erst mit einem kostenpflichtigen Office-365-Abonnement erhalten sie Zugriff auf alle Bearbeitungs- und Formatierungsfunktionen. Dokumente lassen sich auch von OneDrive for Business und SharePoint öffnen und dort speichern.

Outlook für Mac (Screenshot: ZDNet.de)
Die Oberfläche der neuen Version von Outlook für Mac (Screenshot: ZDNet.de)

Erst Anfang Oktober hatte Microsoft die Lizenzpakete für KMU für Office 365 übearbeitet. Statt wie bis dahin maximal 25 sind jetzt bis zu 300 Arbeitsplatzlizenzen in den Paketen enthalten. Diese heißen Office 365 Business, Office 365 Business Essentials und Office 365 Business Premium und lassen sich mit Bestandteilen anderer Office-365-Business- und Enterpise-Angebote kombinieren. Die Basisvariante Office 365 Business Essentials liefert einen E-Mail-Client und Kalender (Exchange Online), Office Online, Online-Meetings, Instant Messenger, Videokonferenzen (Lync Online), Cloud-Speicher und Sharepoint Online. Sie ist ab 3,80 Euro pro Benutzer und Monat zuzüglich Mehrwertsteuer erhältlich.

“Unser Ziel ist es, Menschen über alle Plattformen hinweg produktiver zu machen“, sagt Thorsten Hübschen, verantwortlich für das Office-Geschäft bei Microsoft Deutschland. “Dafür bringen wir Office Schritt für Schritt auf sämtliche Geräte. Den Grundstein dafür haben wir mit OneNote und den Office-Apps für das iPad bereits gelegt. Was kaum einer weiß: Die allererste Office-Suite ging vor 25 Jahren tatsächlich auf dem Mac an den Start. Mit dieser Ankündigung von Outlook für Mac schließen wir im Office-Jubiläumsjahr diesen Kreis.”

[mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de]

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