Autodesk stellt 100 Millionen Dollar für Investitionen in 3D-Druck bereit

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Autodesk 3D-Drucker

Mit dem Spark Investmentfonds soll in Unternehmer, Start-ups und Forscher investiert werden, die neue Standards für die 3D-Drucktechnologie setzen. Bereits im Mai hatte der Softwarehersteller eine Spark genannte, offene Softwareplattform für den 3D-Druck angekündigt.

Autodesk hat einen Betrag von 100 Millionen Dollar für ein als Spark Investmentfonds bezeichnetes Investitionsprogramm in die 3D-Druck-Branche bereitgestellt. Das Geld soll in den kommenden Jahren Unternehmern, Start-ups und Forschern zugutekommen, die aussichtsreiche Entwicklungen indem Bereich vorzuweisen haben. Autodesk zufolge ist es das erste derartige Investitionsprogramm im Bereich 3D-Druck.

Spark Investmentfonds: Autodesk stellt 100 Millionen Dollar für Investitionen in 3D-Druck bereit
Der im Mai als Referenzimplemetierung vorgestellte 3D-Drucker von Autodesk (Bild: Autodesk).

Der Softwarehersteller hatte bereits im Mai eine Spark genannte, offene Softwareplattform für den 3D-Druck angekündigt und einen eigenen 3D-Drucker vorgestellt. Der auf CAD spezialisierte Softwarehersteller will mit ihm zeigen, wie er sich die Zusammenarbeit seiner Spark-Plattform mit 3D-Drucken vorstellt.

Der Preis des Druckers liegt voraussichtlich bei rund 5000 Dollar. Er richtet sich damit klar an professionelle Anwender. Autodesk hat zudem betont, dass es das Gerät nur als Referenzimplementierung sieht und keineswegs groß in das Geschäft mit Druckgeräten und Verbrauchsmaterial einsteigen will.

Interessenten sollen Spark kostenlos lizenzieren können. Auch das Design des Druckers will Autodesk öffentlich zugänglich machen, um Weiterentwicklungen zu ermöglichen. Zusammen sollen Software und Drucker Produktdesignern, Hardwareherstellern, Softwareentwicklern und Materialwissenschaftlern dazu dienen, “die Grenzen der 3D-Drucktechnik weiter auszuloten”.

“Der Drucker wird außerdem eine große Vielfalt von Materialien verarbeiten können, die von uns und anderen hergestellt werden, und wir freuen uns auf viele Experimente mit neuen Materialien”, erklärte Autodesk-CEO Carl Bass im Mai. Außerdem will das Unternehmen mit Hardwareherstellern zusammenarbeiten, um die Spark-Plattform in 3D-Drucker zu integrieren.

Firmen und Einzelpersonen, die bei Hardware, Software, Materialien, Marktplätzten und andren Elementen des 3D-Druckermarktes Neuland betreten, lädt Autodesk ein, sich für Gelder aus dem Spark Investmentfonds zu bewerben. Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung bietet Ihnen der Hersteller auch die Teilnahme am Spark Partnerprogramm an, womit sie dann Zugang zu Marketingaktionen und Angeboten bekommen, die Entwickler unterstützen sollen. Ziel ist es also, ein Ökosystem aufzubauen und damit letztendlich auch den künftigen Absatz von Autodesk-Software sicherzustellen – für die der Hersteller durch den 3D-Druck neue Absatzfelder sieht.

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