Bezahlsystem Minipay soll sich in neuer Version auch für Kleinstbeträge lohnen

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Der Aachener Anbieter Minipay will das digitale Bezahlen für kleine Händler billiger und für Kunden sicherer machen. Minipay setzt die Preise insbesondere für Shopping zu Kleinstbeträgen tief an. Die Authentifizierungsschritte für Käufer reduziert Minipay aufs Nötigste.

Mit MiniPay bringt der gleichnamige Hersteller sein erneuertes Online-Bezahlsystem auf den Markt. Gegen bestehende Zahlungsdienstleister wie Giropay oder Paypal will der Software-Anbieter mit einer für Händler attraktiven Preisstruktur an, antreten. Mit 0,19 Euro pro Transaktion bei Verkäufen unter 5 Euro (und 3,9 Prozent des eingezogenen Geldes bei Veräußerungen über 5 Euro) bei wenig Transaktionen sind die Kosten beherrschbar.

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Das Online-Shopping-Bezahlsystem Minipay ist für den Käufer vereinfacht worden. (Bild: Minipay)

Shops mit über 500 Kaufaktionen im Monat kommen auf 17 Cent pro Kauf unter 10 Euro Warenwert. Ab einbem Verkaufswert von 10,01 Euro sind 1,7 Prozent des eingezogenen Betrages fällig. Mit Grundgebühren ab 1,99 Euro im Monat (bei 24 Monaten Vertragslaufzeit) lässt sich der Einstieg in den Online-Handel mit geringen Einstiegskosten bewältigen. Die Grundgebühr kann je nach gewünschter Vertragszeit auch 3,99 Euro (12 Monate) oder 4,99 Euro (6 Monate) kosten.

Ein kleines Code-Snippet, das noch einmal überarbeitet worden ist, lässt sich im Quellcode eines Internet-Shops einbinden. Danach hilft ein Assistent beim Einrichten des Kaufvorgangs. Er kombiniert das Hochladen kostenpflichtiger Dateien auf den Server mit der Kennzeichnung des Preises, inklusive Integration des passenden Mehwertsteuersatzes.

Die Nutzerführung für Käufer hat der Anbieter noch einmal vereinfacht: Beim Kauf von digitalen Inhalten müssen diese lediglich ihre Kontodaten und eine E-Mail-Adresse eingeben sowie zur Authentifizierung eine Handynummer. Die Eingabe einer Postanschrift ist nur erforderlich, wenn materielle Güter mit Minipay gekauft werden.

Für Betreiber von Online-Shops bietet das Softwarehaus neben den technischen Integrationshifen den versicherungstechnischen Schutz vor Zahlungsausfällen. Um die Zahlungsabwicklung und die Meldung erfolgreicher Transaktionen kümmert sich ebenfalls Minipay. Im Gesamtpreis enthalten ist auch das Mahnwesen: Wenn ein Kunde nicht zahlt, übernimmt Minipay das Inkasso für den Händler.

Zu den aktuellen Neuerungen in Minipay gehört der SEPA-konforme Lastschrifteinzug. Kontonummer und Bankleitzahl können wie bisher eingegeben werden, um die komplexen IBAN-Nummern kümmert sich die Minipay-Software. Auch die SEPA-konforme Vorabinformation (Prenotification) der anstehenden Abbuchung an den Kunden generiert das System selbsttätig.

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