Solarwinds DPA spürt Leistungsengpässe in Datenbanken auf

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Das Tool klärt laut Anbieter primär die Frage, ob Performance-Probleme bei Anwendungen auf die Datenbank zurückzuführen sind. Hierfür überwacht die Software kontinuierlich SQL-Server-, Oracle-, Sybase- und DB2-Datenbanken auf physischen, cloud-basierenden und VMWare-Servern. Die aktuelle Version 9.0 erkennt zudem Ein- und Ausgabe-Probleme beim Storage.

Solarwinds stellt ab sofort Erweiterungen für seinen Database Performance Analyzer (Solarwinds DPA) bereit. Das Tool klärt vor allem die häufig an IT-Abteilungen in Unternehmen gerichtete Frage, warum eine bestimmte Anwendung aktuell derart langsam ist. Version 9.0 verbessert laut Anbieter die Korrelation und Transparenz von Datenbanken, aber auch von anderen Bestandteilen der Infrastruktur – etwa von Servern oder virtualisierten Umgebungen. Datenbankadministratoren sollen somit Einblicke in die Leistungsdaten und den Ressourcenbedarf einer Datenbank sowie ihr Zusammenspiel mit weiteren für die jeweilige Anwendung wichtigen Komponenten – wie Storage – erhalten.

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Solarwinds DPA überwacht kontinierlich SQL-Server-, Oracle-, Sybase- und DB2-Datenbanken, die sich entweder lokal auf dem Rechner, unter VMWare oder in der Cloud befinden (Grafik: Solarwinds).

Das auf einer mehrdimensionalen Leistungsanalyse beruhende Solarwinds DPA nutzt eine diskrete, agentenfreie Architektur, die Solarwinds zufolge die Überprüfung zahlreicher Datenbankinstanzen ermöglicht. Dabei werden SQL-Server-, Oracle-, Sybase- und DB2-Datenbanken auf physischen und cloud-basierenden Servern sowie auf VMware-Servern kontinuierlich überwacht. Dadurch sollen vor allem Performance-Probleme der Datenbank identifiziert sowie deren Ursachen isoliert werden.

Neu hinzugekommen sind in Solarwinds DPA 9.0 Transparenz- und Korrelationsfunktionen für Speicherressourcen respektive eine Speicher-E/A-Analyse, anhand der Datenbankadministratoren die Auswirkungen des Storage auf die Auslastung der Datenbank nachverfolgen können. Dadurch erhalten sie dem Anbieter zufolge einen detaillierten Einblick, inwieweit Speicherfragen wie Wartezeit und Datenträgerleistung zu einer schlechten Antwortzeit der Datenbank beitragen und letztendlich eine Applikation blockieren.

Zudem werden nun neue Ausgangswerte und Warnungen zu Messdaten der Systemressourcen bereitgestellt, mit denen Administratoren Ausreißerwerte identifizieren und mit der Antwortzeit einer Anwendung in Beziehung setzen können. Laut Solarwinds lässt sich so innerhalb weniger Minuten überprüfen, ob die Datenbank die Ursache für langsame Applikationen ist. Bestätigt sich dies, gibt das Tool zudem entsprechende Ansätze zur Problemlösung.

Solarwinds Database Performance Analyzer ist ab 1625 Euro für SQL Server und Oracle Standard Edition und ab 2850 Euro für Oracle Enterprise Edition und DB2 sowie Sybase erhältlich. Alle Datenbankplattformen werden nun zudem instanzabhängig lizenziert. Die Preise schließen eine Wartung im ersten Jahr mit ein. Eine kostenlose 14-Tage-Testversion von DPA 9.0 steht auf der Solarwinds-Website zum Download parat.

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