Viewsonic zeigt portable LED-Projektoren mit 600 und 800 Lumen

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Viewsonic-PLED-W800

Stromsparende LEDs statt Glühbirnen verspricht der Hersteller für seine Beamer. Die Lumen-Zahl reicht für die Nutzung in kleineren Räumen. Der PLED-W600 und der PLED-W800 wiegen je unter ein Kilogramm und kommen mit MHL-Anschluss für Mobilgeräte. Drahtlos-Erweiterungen sind zusätzlich erhältlich.

Viewsonic bringt im Laufe des Oktober die LED-Beamer PLED-W600 und W800-PLED auf den Markt. Der PLED-W800 kostet 549 Euro, der PLED-W600 ist für 449 Euro zu haben. Beide erhalten ihre Signale über den HDMI-Eingang oder die darin enthaltene MHL-Schnittstelle. Über den HDMI-Port wird auch das optional erhältliche WLAN-Kit eingesteckt. Dazu kann jedes entsprechende WLAN-Dongle verwendet werden, es muss nicht beim selben Hersteller erworben werden.

Viewsonic-PLED-W800

Der PLED-W600 wiegt 798 Gramm und erreicht eine Helligkeit von bis zu 600 Lumen; der PLED-W800 hat ein Gewicht von 898 Gramm und erzielt eine maximale Helligkeit von bis zu 800 Lumen. Die Strahlkraft ist besser als die Leistung vieler Mobil-Beamer zum Anstecken an Smartphones, erreicht aber noch nicht die Helligeit größerer Systeme mit mehreren tausend Lumen.

Der Hersteller nennt in Deutschland vorsichtig 20.000 Stunden Lampen-Betriebszeit für Dauerprojektionen bei Nutzung von 50-Watt-LEDs. Beide Modelle bieten WXGA-Auflösung und 1080p-Unterstützung für Videos. Bilder weden mit einem Kontrast von 3500:1 bei 1,07 Millionen Farben dargestellt. Mit zweifachem Digitalzoom lassen sich die Projektionen vergrößern. Den Sound geben jeweils zwei 1-Watt-Lautsprecher wieder.

Der PLED-W800 ist von Haus aus mit einem integrierten Media-Player ausgestattet, der Word-, Excel- und Powerpoint-Dokumente sowie PDF-Dateien auch von SD-Karten und ohne Computer lesen kann. Auch Fotos und Videos können direkt von USB- oder SD-Speichern projiziert werden, ohne die passende Software im PC bemühen zu müssen.

Neben HDMI/MHL und den Speicher-Ports für SD und USB kann auch ein gängiger VGA-Anschluss oder Composite Video für die Belieferung mit Präsenationen sorgen, dann aber nur analog. Über das optionale WLAN-Dongle verarbeiten die Projektoren auch drahtlos Signale per Miracast- und DLNA-Ausstrahlung.

Beide Geräte nutzen eine 120-Hz-Bildwiederholungsrate und weisen ein Projektionsverhältnis von 1,4:1 auf, so dass ein Bild mit 33 Zoll Diagonale (etwa 84 zentimeter) aus etwa drei Meter Entfernung mit einer maximalen Bildgröße von 100 Zoll (2,54 Meter) ohne Verlust der Bildqualität dargestellt wird.

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