Philips-Monitor stimmt Bildwiederholrate mit der Grafikkarte ab

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Philips 272G5DYEB (Bild: MMD)

Philips-Lizenznehmer MMD präsentiert den Gaming-Monitor Philips 272G5DYEB. Er steuert die Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz über die Grafikkarte des PCs an. Ein Chip von Nvidia setzt PC-Ausgaben direkt auf den Monitor um.

MMD bringt im Namen des niederländischen Elektronikherstellers den Monitor Philips 272G5DYEB auf den Markt. Das Gerät ist ab Ende Oktober 2014 zu einem unverbindlichen empfohlenen Preis von 699 Euro erhältlich. Es aktualisiert seine Bildanzeige bis zu 144 mal pro Sekunde. Der 27-Zoll-Bildschirm (68,8 Zentimer Diagonale) nutzt dabei die Nvidia-Technik G-Sync, um die Rendering-Rate des Grafikprozessors direkt mit der Wiederholfrequenz des Displays zu synchronisieren. So soll keine Bildpunkt-Bewegung des Computers durch andere Wiederholungsraten des Monitors verlorengehen.

Philips 272G5DYEB (Bild: MMD)

Die Steuerung der Bildwiederholrate wird hierbei durch den Grafikprozessor der Grafikkarte durchgeführt. “So werden auch jene Bilder angezeigt, die auf Monitoren mit niedrigeren Bildwiederholraten nicht dargestellt werden können”, preist das Unternehmen sein Gerät an. Objekte, die durch zu niedrige Hertz-Zahlen des Displays von einem Punkt zum nächsten zu springen scheinen, sollen durch die hohe Aktualisierungsrate (144 Mal pro Sekunde) nicht mehr zwischendurch verschwinden.

Bei einer Reaktionszeit von einer Millisekunde soll der 144-Hz-Monitor sofort auf alle Aktivitäten reagieren können und in Full-HD-Auflösung (1920 mal 1080 Bildpunkte) kein Pixel verlieren. Die notwendige schnelle Verbindung zum PC übernimmt der Interface-Standard Displayport mit einer Datenrate von 21,6 GBit/s und der Möglichkeit, Kabel mit einer Länge von bis zu 15 Metern anzuschließen.

Der Philips 272G5DYEB arbeitet mit gängiger TFT-LCD-Panel-Technik, ist mit weißen LEDs hintergrundbeleuchtet und bietet eine Helligkeit von 300 Candela. Als stabile Einblickwinkel nennt der Hersteller 170 Grad horizontal und 160 vertikal.

Neben seinem Displayport-Anschluss kommt der Screen mit vier USB-3.0-Schnittstellen. Der Monitor lässt sich um bis zu 15 Zentimeter in der Höhen verstellen und im Pivot-Modus um 90 Grad gedreht betreiben. Seitliches drehen ist in beide Richtungen bis 65 Grad möglich, Neigung von minus fünf bis plus 20 Grad. Alle diese Einstellugen finden über den Standfuß statt.

Tipp der Redaktion: Sie sind auf der Suche nach einem neuen Computer-Monitor? Hier erfahren Sie, worauf Sie achten müssen und wie Sie den richtigen Monitor für Ihren PC finden.

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