Erweiterungsplatine für Raspberry Pi stellt einfach WLAN bereit

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Raspberry Pi xPico Wi-Fi Pi Plate (Bild: Lantronix)

Lantronix bietet die Erweiterungsplatine xPico Wi-Fi Pi Plate ab sofort weltweit an. Sie ermöglicht eine direkte WLAN-Verbindung zwischen Smartphones und einem Raspberry Pi. Die Platine unterstützt WLAN 802.11 b/g/n. Lantronix verkauft sie für 59 Dollar.

Lantronix hat die weltweite Verfügbarkeit der Erweiterungsplatine xPico Wi-Fi Pi Plate für den Raspberry Pi bekannt geben. Mit ihr soll sich der xPico-Wi-Fi-Geräteserver einfacher in den Einplatinenrechner integrieren lassen. Das Bauteil ist über die Website des Anbieters für einen Preis von 59 Dollar verfügbar.

Raspberry Pi xPico Wi-Fi Pi Plate (Bild: Lantronix)

Die xPico Wi-Fi Pi Plate unterstützt den WLAN-Standard 802.11 b/g/n im 2,4-GHz-Band sowie die Netzwerkprotokolle ARP, Auto-IP, DHCP, DNS, ICMP und TCP/IP. Sie bietet zudem Funktionen wie simultaner Soft-Access-Point- und Client-Modus, QuickConnect und WLAN-Verbindungsverwaltung.

Darüber hinaus ist mit xPico Wi-Fi Pi Plate eine direkte Verbindung zwischen Smartphones und einem Raspberry Pi sowie die Kommunikation mit Cloud-Diensten möglich. Lantronix zufolge können Nutzer die Kernprodukte und -technologien des Unternehmens für ihre auf dem Raspberry Pi basierenden Prototypen nutzen.

An Verschlüsselung bietet das WLAN-Bauteil WPA, WPA 2 sowie eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung. Zur Bedienung verfügt es über eine dem Hersteller zufolge benutzerfreundliche Oberfläche. Auf die xPico Wi-Fi Pi Plate gewährt Lantronix eine Garantie von einem Jahr.

Ausgestattet ist es bereits mit einem xPico Wi-Fi Module, einem u.FL-to-R-SMA-Kabel, einem xPico Quick Clip sowie einer Antenne. Die Platine verfügt über zwei USB-Anschlüsse. Der Hersteller stellt auf seiner Website Beispielprogramme (PDF) für den Einsatz des Bauteils bereit.

Im Juli hatte der Entwickler des Raspberry Pi eine überarbeitete Version des Modell B vorgestellt. Das Modell B+ bietet dieselbe Grundausstattung, wurde aber in einige Details verbessert. Es ist mit einem neuen Platinenlayout sowie zusätzlichen Anschlüssen ausgestattet. Zudem benötigt es eine geringe Leistung und verfügt über eine bessere Audioqualität. Statt 26 Portleitungen stellt es 40 GPIOs bereit, wobei die Belegung der bisherigen Pins beibehalten wurde.

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