Inkubator Breed Reply fördert Start-ups im Bereich Internet der Dinge

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Breed Reply Logo (Bild: Breed Reply)

Träger ist der IT-Berater und -Dienstleister Reply. Für das Programm “IoT Best in Breed” können sich Start-ups bis 14. November bewerben. Erstes Unterehmen an Bord ist Xmetrics, mit dessen Produkten Profi- und Freizeitschwimmer Trainingsleistungen überwachen können.

Reply, ein in Großbritannien, Deutschland und Italien tätiger Spezialist für Planung und Implementierung von IT mit Schwerpunkt auf neuen Kommunikationskanälen und digitalen Medien, hat einen Breed Reply genannten Start-up-Inkubator gegründet. Darüber finanziert und fördert das Unternehmen die Entwicklung von Start-ups im Bereich Internet der Dinge. Hauptsitz von Breed Reply ist in London, Niederlassungen befinden sich in Italien und Deutschland.

Der Inkubator Breed Reply fördert Start-ups im Bereich Internet der Dinge

Im Rahmen von Breed Reply werden drei wesentliche Dienstleistungen angeboten: Finanzierungen für die Vorgründungsphase und die Frühphase der Unternehmensgründung sowie Unterstützung durch den Transfer von unternehmerischem Know-how, Management- sowie Technologie-Kompetenzen und Zugang zum Kontaktnetzwerk der Reply-Gruppe. Interessenten am Förderprogramm IoT Best in Breed können Reply ihr Unternehmen und ihre Ideen bis zum 14. November 2014 präsentieren.

Das erste Unternehmen, das von dem Förderprogramm profitieren wird, ist Xmetrics. Es richtet sich mit seinem Angebot an Profi- und Freizeitschwimmer. Die können ihre Trainingsleistungen mit Sensoren und elektronischen Komponenten überwachen und mittels einer Software alle biometrischen und Leistungsparameter analysieren. Breed Reply hat 675.000 Britische Pfund in das Unternehmen investiert und übernimmt damit 30 Prozent des Gesellschaftskapitals.

Die Investition in Xmetrics zeigt, wo es bei Breed Reply langgehen wird: Potenzial sehen die Verantwortlichen im großen Bereich Internet der Dinge insbesondere beim Wearable Computing. Dies unterstreicht auch, dass Reply selbst bereits Ende 20 Prozent des amerikanischen Unternehmens Sensoria erworben hat, dass sich ebenfalls mit tragbaren Technologien für Sportler beschäftigt.

Einer erst kürzlich von Gartner vorgelegten Prognose zufolge wird rund die Hälfte der Angebote im Bereich Internet der Dinge in den kommenden drei Jahren von Unternehmen stammen, die erst noch gegründet werden. Nach Ansicht der Analysten werden Erfinder, Vordenker sowie Start-ups, die vorhandene Technologien neu kombinieren, die Akzeptanz und die Verbreitung des Internets der Dinge erhöhen.

Bei ihren Angeboten wird es sich laut Gartner in der Regel um eine Hardware handeln, die mit Diensten verbunden ist. Diese kleinen Unternehmen werden vor allem Nischen besetzen, erklärt Gartner. “Die allgemeine Annahme ist, dass es vor allem große Organisationen sind, die das Wachstum des Internets der Dinge vorantreiben. Und natürlich ist da auch etwas Wahres dran, nachdem tatsächlich große Konsumgüterkonzerne, Versorger und Hersteller IoT-Angebote entwickeln”, erklärte Pete Basiliere, Research Vice President bei Gartner.

Der Start-up-Wettbewerb CODE_n, dessen Endrunde auf der CeBIT 2015 stattfindet, ruft in seiner vierten Auflage gezielt Start-ups zur Teilnahme auf, die sich mit Lösungen im Bereich Internet der Dinge beschäftigen.
Auch der Start-up-Wettbewerb CODE_n, dessen Endrunde auf der CeBIT 2015 stattfindet, ruft in seiner vierten Auflage gezielt Start-ups zur Teilnahme auf, die sich mit Lösungen im Bereich Internet der Dinge beschäftigen.

Gründer, die mit ihren Start-ups im Bereich Internet der Dinge aktiv sind, haben auch die Möglichkeit, sich am Start-up-Wettbewerb CODE_n zu beteiligen, dessen vierte Auflage unter dem Motto “Into the Internet of Things” steht. Gesucht werden dafür Gründer und Unternehmen, deren Ideen das Zeitalter des Internet der Dinge einläuten. Vom 16. bis 20. März 2015 werden die von einer Jury ausgewählten 50 spannendsten Geschäftsmodelle in Halle 16 auf der CeBIT in Hannover präsentiert.

Der Innovationswettbewerb ist in die Bereiche Digital Life, Smart City, Future Mobility und Industry 4.0 unterteilt. Für den CODE_n-Wettbewerb können sich alle Unternehmen bewerben, die im Jahr 2010 oder später gegründet wurden und deren Geschäftsmodell das Internet der Dinge monetarisiert. Anmeldeschluss ist der 30. November 2014.

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