Apple zeigt iPad Air 2 und iPad Mini 3 mit Fingerabdruckscanner Touch ID

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iPad Mini 3 ( Bild: Apple)

Die Vorbestellung ist ab 17. Oktober möglich. Ausgeliefert werden die ersten Geräte dann Ende kommender Woche. Das iPad Air 2 kostet in der günstigsten Ausführung wie sein Vorgänger bisher 489 Euro. Neu ist bei beiden Tablets der Fingerabdruckscanner Touch ID – und damit auch die Perspektive, den Bezahldienst Apple Pay nutzen zu können.

Apple hat auf einer Presseveranstaltung in Cupertino unter anderem zwei neue iPad-Modelle vorgestellt – das iPad Mini 3 und das iPad Air 2. Wie sein Vorgänger besitzt das iPad Air 2 ein 9,7-Zoll großes Display mit einer Auflösung von 2048 mal 1536 Pixeln (264 ppi), wobei eine neue Anti-Reflexionsschicht bessere Sicht bieten soll. Neu ist der Fingerabdruckscanner Touch ID, der vom iPhone her bekannt ist.

iPad Air 2 (Bild: Apple)
Das iPad Air 2 bringt einen neuen Chip und eine Antireflexionsbeschichtung mit (Bild: Apple).

Das Gehäüse ist 6,1 Millimeter dick und damit noch einmal etwas schlanker als beim Vorgänger. Mit 437 Gramm (respektive 444 Gramm bei der Mobilfunkversion) ist es auch etwas leichter als dieser (469 Gramm). Wie bei den iPhone-6-Modellen kommt auch beim iPad Air 2 als Prozessor Apples Eigenentwicklung A8X zum Einsatz. Damit ist eine deutlich bessere Leistung als beim Vorgänger zu erwarten – auch wenn Apple zur Größe des Arbeitsspeichers noch keine Angaben gemacht hat.

Zu den Neuerungen gehört auch beim iPad Air 2 die zusammen mit iOS 8 eingeführte Technologie Metal. Sie richtet sich an Entwickler und soll vor allem bei Spielen Vorteile bringen, indem CPU und GPU für Grafiken und Effekte zusammenarbeiten können.

Statt eines 5-Megapixel-Sensors kommt im iPad Air 2 eine Kamera mit 8 Megapixel Auflösung und einer F/2,4-Blende zum Einsatz. Die ermöglicht wie beim iPhone 6 Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 120 fps. Panorama-Bilder haben damit eine maximale Auflösung von 43 Megapixel. Die Kamera in der Vorderseite wurde ebenfalls überarbeitet. Sie arbeitet nun mit einer F2,2-Blende und bietet Full-HD-Auflösung.

iPad Mini 3 (Bild: Apple)
Das iPad Mini 3 kommt mit Touch ID und neuer Speicherausstattung – sonst bleibt bei der Hardware alles beim Alten (Bild: Apple).

Das iPad Air 2 unterstützt WLAN (802.11ac). Die LTE-Variante funkt mit bis zu 150 MBit/s – sofern das Netz und Vertrag zulassen. Wie bei allen aktuellen Tablets ist eine Nano-SIM erforderlich. Die Akkulaufzeit gibt Apple mit bis zu zehn Stunden an. Surfen im Web über ein Mobilfunknetz soll amn neun Stunden können.

Das iPad Mini 3 kommt wie der Vorgänger mit einem 7,9 Zoll großen Display mit einer Auflösung von 2048 mal 1536 Pixeln (326 ppi). Auf die neue Antireflexionsbeschichtung wurde hier verzichtet, sie bleibt dem iPad Air 2 vorbehalten. Einzige technische Neuerung ist der auch hier verbaute Fingerabrucksensor Touch ID, ansonsten sind die technischen Daten der Neuvorstellung identisch mit der des Vorgängers. Lediglich die Speicherausstattung hat Apple angepasst: Statt Varianten mit 16 und 32 GByte gibt es nun solche mit 16, 64 und 128 GByte.

Der Preis für die WLAN-Ausführung des iPad Air 2 hat sich mit 489 Euro für das kleinste Modell (mit 16 GByte internem Speicher) im Vergleich zum Vorgänger nicht verändert. Ein 32-GByte-Modell bietet Apple nicht an. Ein iPad Air 2 mit 64 GByte gibt es für 589 Euro, die 128-GByte-Variante für 689 Euro. Die LTE-Varianten kosten jeweils 130 Euro mehr. Das iPad Air wird weiter angeboten, kostet aber künftig 100 Euro weniger als bisher. Das iPad Mini 3 ist ab 389 Euro im Angebot. Das nach wie vor angebotene iPad Mini – mit A5-Chip, Auflösung von 1024 mal 768 Pixeln und 16 Gbyte Speicher kostet 239 Euro.

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