Zyxel bringt einfachen WLAN-Router mit 802.11n für 33 Euro

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Zyxel NBG418n (Bild: Zyxel)

Der Zyxel NBG418N v2 überträgt Daten mit bis zu 300 MBit/s. Zwei eingebaute 5-dBi-Antennen sollen für eine ordentliche Abdeckung sorgen. Eine Zeitschaltfunktion erlaubt das Abschalten des Routers in Leerlaufzeiten – und reduziert so Strahlungsbelastung und Energieverbrauch.

Zyxel hat mit dem NBG418N v2 einen einfachen WLAN-Router für Heimanwender neu im Programm. Er funkt nach dem Standard 802.11n mit Übertragungsraten von maximal 300MBit/s und ist ab sofort zum Preis von 33 Euro im Handel erhältlich. Die Neuvorstellung lässt sich sowohl als Access Point als auch im Repeater-Modus verwenden.

Zyxel NBG418n (Bild: Zyxel)

Um die Reichweite an die Gegebenheiten vor Ort anzupassen, stehen zwei omnidirektional sendende Antennen mit 5 dBi zur Verfügung. Für die Einrichtung unterstützt der Zyxel NBG418N v2 Wi-Fi Protected Setup (WPS). Als Komfortfunktion steht die als “Wireless Scheduling” bezeichnete Möglichkeit zur Verfügung, die WLAN-Funktion abzuschalten – etwa über Nacht. Das reduziert den Stromverbrauch und senkt, wo das gewünscht wird, die mögliche Strahlenbelastung. Die Leistungsaufnahme im regulären Betrieb gibt Zyxel übrigens mit maximal 3,5 Watt an und ein herkömmlicher An/Aus-Schalter ist ebenfalls vorhanden.

Der NBG418N v2 bietet auf der Rückseite neben dem WAN-Port auch vier Fast-Ethernet-Ports. Einen USB-Anschluss – etwa für externe Festplatten, auf die dann alle Nutzer des Netzwerk zugreifen können, sucht man allerdings vergeblich. Auf der Oberseite geben vier LEDs über den Zustand des WLANs, die Stromversorgung, die WAN-Verbindung und die WPS-Funktion Auskunft.

Für Sicherheit soll die Unterstützung für die in dieser Geräteklasse üblichen Verschlüsselungstechniken sorgen, also 64/128 Bit WEP, WPA-PSK/WPA2-PSK. Außerdem werden Nutzer in der Verwaltungsoberfläche auf verfügbare Updates der Firmware hingewiesen. Zyxel bezeichnet das als “online Firmware Upgrade Service”. Allerdings müssen die Nutzer immer noch selbst die Initiative zum Download ergreifen.

Dass sie das in vielen Fällen nicht tun, war in den vergangenen Monaten immer wieder Anlass für Sicherheitsprobleme – da nämlich Angreifer eigentlich längst gepatchte Sicherheitslücken ausnutzen. AVM hat darauf inzwischen mit der in der aktuellsten Version der Firmware enthaltenen Möglichkeit reagiert, Updates automatisch einspielen zu lassen. Fairerweise muss aber auch gesagt werden, dass die Produkte, die davon profitieren, deutlich mehr kosten. Andererseits wäre das automatische Update gerade bei einfachen Produkten, die meist bei wenig technik-affinen Anwendern eingesetzt werden, besonders wünschenswert.

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