Ionik rüstet seine Einsteiger-Tablets auf Android 4.4 auf

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Ionik-TM-Tablet

Mit einer eigenen Version von Android 4.4 will der deutsche Hersteller das Optimum aus abgestimmten Hardware-Komponenten herausholen. Nicht alltäglich ist das Metallgehäuse. Die technsiche Aussatttung mit Quad-Core-Prozessor, lediglich WLAN und 5-Megapixel-Kamera entspricht aber den günstigen Preisen.

Mit der auf Android 4.4 angepassten Geräteserie TM bringt Ionik weitere drei Android-Tablets auf den Markt. Deren Vorläuferreihe hieß “TP” und kam mit Android 4.2.2. Die Neuvorstellungen sind mit Display-Diagonalen von 7, 7,85 Zoll und 10,1 Zoll erhältlich. Alle Varianten kommen mit einem Metallgehäuse. Sie arbeiten mit einem Quad-Core-ARM-Prozessor von Mediatek, dem Chipsatz “Action 7029QC” zur Steuerung der Hardware-Komponenten und einem GByte DDR3-RAM.

Ionik-Tablet Backside
Die TM-Serie der Android-Tablets von Ionik ist in ein Metallgehäuse verpackt. (Bild: Ionik)

Der Paderborner Hersteller mit Auslieferungszentrum in Freiburg ließ Android 4.4 durch ein Software-Entwicklungs-Unternehmen aus München angeblich optimal auf seine Hardware-Zusammenstellung abstimmen. Dadurch, so Ionik, erreiche man eine bis zu 30 Prozent höhere Leistung im Vergleich mit baugleichen Modellen mit einem Standard-Android. Ein Test des Vorläufermodells TP7.85-1200QC-3G zeigte jedoch schon bei der Anpassung von Android 4.2.2: Bei den leichten Modifikationen des Herstellers hat sich im Vergleich zu einem unbehandelten Android nicht viel geändert, auch nicht bei der Leistung.

Die Android-4.4-Versionen der Ionik-Tablets verfügen zudem über noch weniger Hardware-Features als der Vorläufer, der im ITespresso-Test nur im Bereich “untere Mittelklasse” rangiert. Bei der neuen Reihe hat Ionik den 3G-Funk ganz entfernt.

Die Modelle unterscheiden sich sonst in Bildschirmdiagonale, Grafikauflösung und Flash-Speicher-Ausstattung. Die 7-Zoll-Variante zeigt 1024 mal 600 Bildpunkte, die 7,85-Zoll-Version 1024 mal 768 und das 10-Zoll-Modell 1280 mal 800 Pixel auf dem IPS-Display. Während die beiden kleineren Varianten mit acht GByte internem Flash ausgestattet sind, hat man dem 10-Zöller 16 GByte spendiert.

Auf der Rückseite der Ionik-Tablets befindet sich jeweils eine Fünf-Megapixel-Kamera für Fotos, auf der Vorderseite eine 0,3-Megapixel-Cam für Video-Chats. Ein Mini HDMI-Anschluss überträgt Bilder und Sound auf größere Ausgabegeräte, ein Micro-SD-Steckplatz erweitert den Flash-Speicher um bis zu weitere 32 GByte. Alle Geräte verfügen über einen Mini-USB-2.0-Anschluss und eine USB-OTG-Schnittstelle.

Das Akku des kleinsten Systems kommt mit einer Kapazität von 3000 mAh, das des mittleren mit 4000 mAh und das große mit 6000 mAh. Viel Strom schluckt der enthaltene GPS-Empfänger, er lässt sich jedoch ausschalten, wenn er nicht benötigt wird

Eingebaut ist ein WLAN-Sender-Modul für die Standards 802.11 b, g und n. Die Preisempfehlungen für die TM-Geräte liegen bei 149 Euro für das 7-Zoll-Modell, 179 Euro für die 7,85-Zoll-Version und 219 Euro für die 10,1-Zoll-Variante. Noch nicht offiziell gelistet ist die kommende Serie “PM”. Diese Einsteigergeräte sollen 129 Euro (7 Zoll), 149 Euro (7,85 Zoll) und 189 Euro (10,1 Zoll) kosten, technische Einzelheiten zu ihnen will Ionik in Kürze bekannt geben.

Tipp der Redaktion: ITespresso hat die Leistungen und Funktionen ausgewählter Billig-Tablets verglichen und erklärt im Artikel Android-Tablets unter 200 Euro wieviel Tablet der Nutzer beim vermeintlichen Schnäppchen wirklich bekommt.

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