Fritz 1750E: AVMs erster Dual-Band-WLAN-Repeater nun erhältlich

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Fritz WLAN Repeater 1750E (Bild: AVM)

Der Fritz WLAN Repeater 1750E kostet 89 Euro. Er nutzt 802.11ac mit bis zu 1300 MBit/s im 5-GHz-Band sowie 802.11n mit bis zu 450 MBit/s im 2,4-GHz-Band und ist abwärtskompatibel zu 802.11g/a/b. AVM empfiehlt ihn damit zur Erweiterung bestehender WLAN-Netze.

Der Fritz WLAN Repeater 1750E ist ab sofort im Handel erhältlich. Laut Hersteller AVM beträgt die unverbindliche Preisempfehlung 89 Euro. Den WLAN-Repeater hatte AVM zur CeBIT angekündigt und Ende Mai zusammen mit anderen Produkten erstmals vorgestellt.

Fritz WLAN Repeater 1750E (Bild: AVM)
Der Fritz WLAN Repeater 1750E ist ab sofort zur UVP von 89 Euro im Handel (Bild: AVM).

Der 1750E ist AVMs erster WLAN-Repeater, der gleichzeitig in zwei Frequenzbändern funkt. Er nutzt 802.11ac mit bis zu 1300 MBit/s im 5-GHz-Band sowie 802.11n mit bis zu 450 MBit/s im 2,4-GHz-Band. Zu 802.11g/a/b ist er abwärtskompatibel. AVM empfiehlt ihn damit zur Erweiterung vorhandener WLAN-Netze.

Insbesondere gilt das für den Einsatz mit anderen AVM-Produkten. Kommuniziert der Fritz WLAN Repeater 1750E nämlich mit der Fritz Box 7490, 7390 oder 3490 kann er durch die intelligente Bandwahl (dynamisches Cross Band Repeating) automatisch immer die schnellste Übertragungsmöglichkeit vom und zum WLAN-Router wählen. Grundsätzlich ist die Neuvorstellung aber zu allen gängigen Routern kompatibel, die nach den WLAN-Standards 802.11ac, n, g, b und a arbeiten.

Der Reichweitenverstärker wird in einer herkömmlichen Steckdose platziert. Bei der Entscheidung, welche man wählt, um die bestmögliche Abdeckung zu erreichen, hilft eine fünfstufige LED-Anzeige: Sie informiert über die Stärke des Funksignals. Die Einrichtung erfolgt dann dank der Unterstützung für WPS (Wi-Fi Protected Setup) einfach per Knopfdruck. Im Betrieb informieren drei LEDs darüber, ob WLAN, Stromversorgung und LAN wie funktionieren.

Mit LAN ist beim Fritz WLAN Repeater 1750E der Gigabit-Ethernet-Port gemeint. Darüber lassen sich Geräte mit Ethernet-Anschluss aber ohne WLAN-Modul per Kabel in das WLAN integrieren. Praktisch ist das insbesondere für solche Geräte, die nicht direkt neben dem Router stehen und dort per kurzem Kabel angebundenen werden sollen, sondern wie beispielsweise Drucker sinnvollerweise neben dem Arbeitsplatz oder an einem Ort im Haus stehen. Außerdem lässt sich der 1750E über den Ethernet-Port auch direkt mit dem Route verbinden und als zusätzlicher Access Point nutzen.

Der Fritz WLAN Repeater 1750E misst 12,5 mal 7,65 mal 6,3 Zentimeter und wiegt 151 Gramm. Die Leistungsaufnahme gibt AVM mit rund 5,5 Watt an. Über die Steckvorrichtung auf der Rückseite lässt er sich in herkömmlichen 230-V-Steckdosen anbringen und darüber mit Strom versorgen.

In Kürze verfügbar werden soll der ebenfalls im Mai erstmals vorgestellte Fritz WLAN Repeater DVB-C. Der ebenfalls zu 802.11ac kompatible Verstärker kombiniert die Funktionen eines DVB-C-Tuners und eines WLAN-Repeaters. Mit ihm lassen sich freie Kabel-TV-Programme direkt ins Heimnetzwerk streamen und so auch auf Notebooks, Tablets und Smartphones anschauen. Auf Smartphones und Tablets muss dazu die Fritz App TV installiert sein. Sie wird laut AVM zum Verkaufsstart des Repeaters für Android und iOS verfügbar sein. Auf einem Rechner genügt der kostenfreie VLC-Player, um das TV-Programm abzuspielen. Ein LAN-Port am Repeater erlaubt zudem den Anschluss weiterer Geräte.

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