App Readfy erlaubt kostenlose Nutzung von E-Books

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Die App des Düsseldorf Start-Ups steht für Android und iOS zum Download bereit. Die kostenfreie Nutzung eigentlich kostenpflichtiger E-Books wird durch gelegentliche Werbeeinblendungen ermöglicht. Zum Start funktioniert das bei rund 25.000 E-Books.

Das Düsseldorfer Start-up Readfy hat am Wochenende seien gleichnamige App zum Download bereit gestellt. Sie ist für Android und iOS verfügbar und macht nach Angaben des Entwicklers bereits zum Start rund 25.000 eigentlich kostenpflichtige E-Books kostenlos nutzbar. Möglich wird das durch gelegentliche Werbeeinblendungen.

App Readfy erlaubt kostenlose Nutzung von E-Books.
Die Android-Version der Readfy-App (Bild: Readfy).

Die App selbst ist ebenfalls kostenlos. Anwender können aus über 20 Genres wählen und die angebotenen Bücher unbegrenzt und kostenlos lesen. Als Komfortfunktioenn stehen Nutzern innerhalb der App ein Tag- und ein Nachtmodus, sowie Möglichkeiten zur Anpassung der Helligkeit des Bildschirms, der Schriftgröße des Buches und des Zeilenabstands zur Vefügung.

Allerdings ist während des Lesens eine Online-Verbindung erforderlich. Verwenden lässt sich die App auf allen Geräten mit Android 4.0 oder neuer respektive iOS 7 oder neuer. Über eine Version für E-Reader denkt das Unternehmen nach, sie wird jedoch dieses Jahr nicht mehr verfügbar werden. Dasselbe gilt für eine Offline-Version.

In Bezug auf die Art und Häufigkeit der Werbeeinblendungen experimentiert das Unternehmen derzeit noch. Es können daher sowohl Banner als auch Überblendungen und Videos angezeigt werden. Die Personalisierung wird zunächst vom dahinterliegenden Werbenetzwerk gesteuert. Es ist aber geplant, die Personalisierung auszubauen, um für die jeweiligen Nutzer relevante Werbung anzeigen zu können. In Bezug auf die persönlichen Daten versichert Readfy, diese vertraulich zu behandeln und nicht an andere Unternehmen weiterzugeben.

Die Möglichkeit anzubieten, die Werbung durch Zahlung eines bestimmten Betrages auszublenden, war ursprünglich schon für den Start der App angedacht. Sie wurde nun der FAQ-Liste zufolge jedoch auf Anfang 2015 verschoben.

Eine Vorstellung davon, wie die kostenpflichtigen Angebote aussehen könnten, geben die im Frühjahr veröffentlichten, ursprünglichen Pläne. Eine Version mit weniger Werbung und zusätzlichen Funktionen war damals für 4,99 Euro im Monat im Gespräch. Alle Funktionen inklusive Offline-Nutzung komplett ohne Werbung sollten für 9,99 Euro pro Monat verfügbar sein.

Zum Start der Beta-Phase im Frühjahr erklärte Ryan D. Mullins, Mitgründer von Readfy: “Alle Beteiligten profitieren von dem Konzept – die Leser, Autoren, Verlage und die Werbevermarkter. Mit der Readfy-Werbeplattform können Verlage, aber auch Produktanbieter aus anderen Branchen interessen- und punktgenau für ihre Produkte und Dienstleistungen werben. Das Geschäftsmodell, das Google bei Internet-Content so erfolgreich etabliert hat, überträgt Readfy auf den Buch-Content.”

Laut Readfy-Mitgründer Frank Großklaus, verhandelt man derzeit noch mit Partnern aus den Bereichen Mobilfunk, Hardware und anderen Branchen. “Es gibt viele Lebensbereiche in denen es interessant sein kann, seinen Kunden Zugang zu kostenlosen Büchern zu verschaffen“, so der Readfy-Manager.

Die Readfy GmbH wurde 2013 gegründet. Im Februar 2014 brachte eine Finanzierungsrunde durch das Crowdfunding-Portal Companisto innerhalb von sechs Wochen 500.000 Euro Kapital von 1300 Einzelinvestoren zur Weiterentwicklung der App ein. Zeitgleich startete der Beta-Test der bereits entwickelten App.

Tipp der Redaktion: Zahlreiche elektronische Bücher sind kostenlos im Internet zu finden. Von Fachbüchern bis Unterhaltungsliteratur gibt es E-Books gratis und völlig legal für jedermann als Download. ITespresso.de verrät die besten Quellen für kostenlosen Lesestoff und erklärt, worauf es zu achten gilt.

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