LearnYu passt sich dem Sprachniveau der Schüler an

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LearnYu kann sich an die Stärken unhd Schwächen des Schülers anpassen. (Bild: LearnYu)

Das Sprachprogramm für modernes Chinesisch nutzt künstliche Intelligenz, um Aufgaben speziell an jeden Schüler anzupassen. Dabei nimmt LearnYu Rücksicht auf individuelle Schwachpunkte. Auf Indiegogo wollen die Entwickler dafür aktuell 20.000 Dollar sammeln.

LearnYu will Nutzern, die modernes Chinesisch (Mandarin) lernen wollen, einen intelligenten Sprachkurs anbieten. Dabei setzen die Entwickler auf künstliche Intelligenz, um sich den Stärken und Schwächen der Schüler anzupassen. Für die Finanzierung ihres Projekts sammeln sie auf der Crowdfunding-Website Indiegogo noch bis zum 1. Oktober 20.000 Dollar.

LearnYu kann sich an die Stärken unhd Schwächen des Schülers anpassen (Bild: LearnYu).
LearnYu kann sich an die Stärken und Schwächen des Schülers anpassen (Bild: LearnYu).

Bislang sind über 6600 Dollar gesammelt worden. Das Kampagnen-Ziel ist flexibel, das heißt, sollte nach Ende der Finanzierungsphase die 20.000 Dollar nicht erreicht werden, bkommen die Entwickler dennoch den zusammengekommenen Betrag. Für 100 Dollar erhalten Nutzer einen lebenslangen Zugang zu LearnYu inklusive sämtlicher Materialen.

Das besondere an LearnYu ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz. Auf diese Weise sollen die Übungen an das Sprachniveau der Schüler angepasst werden. Dabei zieht es auch die Interessen des Lernenden in Betracht. Mit dem Programm können Nutzer das weitverbreitete Mandarin lernen.

Im ersten Schritt bereitet die Kampagne die Schüler auf den Standardtest HSK 1 vor. Mit diesem weisen sie ihr Wissen der chinesischen Sprache aus. Dabei lernen die Schüler, sich selbst vorzustellen, über ihre Familie, Vorlieben und das Wetter zu reden sowie einfache Unterhaltungen zu führen. Eine Vorbereitung auf HSK 2 ist ebenfalls in Planung. Auf der Website von LearnYu ist eine kostenlose Probestunde möglich.

Aktuell können Schüler mit LearnYu nur die einfachen Schriftzeichen lernen. Nach dem Ende der Finanzierungsrunde sollen auch die traditionellen Schriftzeichen verfügbar sein. Weitere Sprachen neben Mandarin sind vorerst nicht Planung. Sollte aber eine weitere eingeführt werden, wollen die Entwickler Japanisch verwirklichen. Der Quellcode des Sprachprogramms steht auch der britischen Esperanto Vereinigung zur Verfügung.

Tipp der Redaktion: Sprachlernportale haben immer mehr Zulauf. Kein Wunder, sie bieten inzwischen hochwertige Videos und didaktisch ausgereifte Sprachkurse. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch Smartphones und Tablet-PCs. ITespresso stellt empfehlenswerte E-Learning-Portale vor und präsentiert eine Checkliste für die Suche nach einem guten Anbieter.