Asus bringt flotten Modem-Router AC68U AC1900 mit 802.11ac

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Asus- DSL-AC68u (Bild: Asus)

Es ist nach Angaben des Herstellers das derzeit schnellste Gerät in seiner Klasse. Der Superlativ bezieht sich auf die Funkleistung: Da unterstützt der AC68U AC1900 WLAN nach 802.11ac sowie die Dual-Band-Technik für eine kombinierte Übertragungsrate von insgesamt bis zu 1900 MBit/s. Das schafft zwar auch der Asus RT-AC68U, der verfügt aber nicht über ein Modem.

Asus hat sein Networking-Angebot mit dem DSL-AC68U AC1900 um einen Modem-Router mit hoher Leistung beim internen Funk ausgebaut. Er ist ab sofort zur UVP von 189,95 Euro im Handel erhältlich. Der Router kommt mit einem integriertem ADSL-/VDSL-Modem. Er unterstützt WLAN nach 802.11ac sowie die Dual-Band-Technik. Damit erreicht er laut eine kombinierte Übertragungsrate von insgesamt 1900 MBit/s. Das, so Asus, mache den DSL-AC68U zum derzeit schnellsten Modemrouter, denn andere Modelle, etwa der Asus RT-AC68U funken zwar ebenso schnell, verfügen aber nicht über ein integriertes Modem.

Asus- DSL-AC68u (Bild: Asus)

Im üblichen 2,4-GHz-Band überträgt der DSL-AC68U dank TurboQAM-Technik bis zu 600 MBit/s; im 5-GHz-Band sind es sogar 1300 MBit/s. TurboQAM ist eine von Broadcom – einem der wichtigen Lieferanten von WLAN-Chips – entwickelte Technologie. Durch sie ist es möglich, im 2,4-GHz-Band 40-MHz-Kanäle zu nutzen und damit bis zu 200 MBit/s pro Datenstrom zu erzielen – bei drei also bis zu 600 MBit/s.

Dafür ist der DSL-AC68U dann auch mit drei Antennen ausgerüstet. Die tragen neben der theoretisch erreichbaren hohen Geschwindigkeit auch dazu bei, dass sich die Abdeckung etwas flexibler gestalten lässt. Diesem Ziel dient auch die Asus-eigene Feintuning-Technik AiRadar, die mittels sogenanntem Beamforming die WLAN-Stabilität erhöhen und für eine bessere Abdeckung sorgen soll. So etwas bieten unter anderem Namen allerdings auch andere Hersteller an, zum Beispiel AVM, D-Link oder Linksys.

Asus- DSL-AC68u (Bild: Asus)

Als weitere Schnittstellen bietet der DSL-AC68U vier Gigabit-Ethernet-Ports sowie einen USB-3.0-Anschluss. Über ihn lassen sich beispielsweise externe Festplatten oder ein Drucker in das Heimnetzwerk einbinden, dafür kann der Mode-Router auch als Drucker-Server fungieren. Er eignet sich aber auch für den Anschluss eines 3G- oder 4G-USB-Surfsticks um darüber in Notfällen eine alternative Internetverbindung aufzubauen.

Um die hohen Transferleistungen zuverlässig abzuwickeln, stehen in dem Asus-Router zwei Prozessoren zur Verfügung. Neben der Unterstützung für die üblichen und gängigen Verschlüsselungsmethoden sowie WPS (Wi-Fi Protected Setup), bietet der Router die Möglichkeit, eine Kindersicherung einzurichten. Auch der übliche VPN-Support ist vorhanden, darüber hinaus liefert Asus als Utilities einen Download-Master und einen Traffic-Monitor an. Zur Leistungsaufnahme macht Asus im Datenblatt leider keine Angaben.

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