Lenovo liefert Server mit Intels neuen Xeon-Prozessoren aus

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Lenovo TD350

Lenovo ergänzt sein Angebot um einen Server im Tower-Format und zwei größere Modelle für den Server-Schrank. Die Rack-Server erfordern eine und zwei Höheneinheiten und fassen 12 respektive 26 Festplatten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 26,4 TByte beziehungsweise 74,4 TByte. Der für KMU gedachte Tower kann bis zu 512 GByte RAM und 90 TByte HDD- oder SSD-Speicher verwalten.

Lenovo hat sein Server-Angebot aufgerüstet: Neu im KMU-Portfolio ist der ThinkServer TD350, die zwei Enterprise-Server RD550 und RD650 sollen zudem Grundlage für Rechenzentren mittelgroßer Firmen werden. Der TD350-Tower benötigt eignet sich für die Schreibtischnutzung, kann aber mit einem zusätzlich erhältlichen Rackmount-Kit auch im Server-Schrank montiert werden. Dort benötigt er dann vier Höheneinheiten. Der Server ist mit mit zwei Intel-Xeon-E4-2600-v3-Prozessoren (mit je 16 Cores) ausgestattet.

Lenovo TD350
Der Thinkserver TD350 kommt in einemm redundant ausgelegten und flexibel bestückbaren Gehäuse, dass sich sowohl als Desktop-Tower nutzen wie auch in Racks integrieren lässt (Bild: Lenovo).

Die Speicherausstattung (sowohl RAM als auch Laufwerke) kann der Käufer selbst bestimmen. Das Gerät fasst bis zu 512 GByte DDR4-Arbeitsspeicher und bis zu 90 TByte mit dauerhaftem Speicher. Dazu lassen sich 2,5- oder 3,5-Zoll-SSDs oder -HDDs sich im RAID-Verbund zusammenstellen. Der Server nimmt in seine Schächte bis zu 15 3,5-Zoll-Laufwerke oder 32 2,5-Zoll-Speicher auf. In Lenovos AnyRAID können zudem weitere, etwa über die zwei PCIe-Slots eingebundenen Drives, verwaltet werden.

Die Frontblende des TD350 lässt sich verriegeln. Die Kühlung ist wie die meisten Bestandteile ohne Werkzeug und im laufenden Betrieb wechselbar. Zwei redundant ausgelegte Netzteile sorgen für dauerhaften Betrieb, zwei ebensolche Gigabit-Ethernet-Ports für laufende Netzanbindung.

Für mittelgroße Unternehmen sind die ThinkServer RD550 und RD650 gedacht. Während der RD550 in einer Höheneinheit bis zu 12 Festplatten unterbringt, packt der RD 650 auf zwei Höheneinheiten 26 Speichermedien.

Bis zu zehn zugekaufte 10-Gigabit-Ethernet-Ports können gleichzeitig ihre volle Netzwerkbandbreite ausschöpfen, einer ist bereits eingebaut. Über einen Adapter lassen sich an vier Gigabit-Ethernet-Ports zwei Fibre-Channel-Connections vorhandener Systeme anschließen.

Lenovo ThinkserverRD550
Auf einer Rack-Höheneinheit bietet der ThinkServer RD550 zwölf Laufwerksschächte (Bild: Lenovo).

Mit der in den Lenovo-Systemen verbauten Technik “Any Bay Design” ist die Anordnung mehrerer unterschiedlicher Storage-Typen im gleichen Laufwerk, von SAS und SATA-HDDs bis zu PCIe-SSDs möglich. Alle sind über die Frontseite zugänglich.

Der RD550 und der RD650 sind mit der aktuellen Generation der Intel-Xeon-E5-2600-v3-Prozessoren mit jeweils bis zu 18 Kernen ausgestattet. Beide Server können bis zu 768 GByte DDR4-Memory abbilden. Redundant ausgelegte Laufwerksanschlüsse, Stromversorgung und Kühlung und die Arbeitsfähigkeit bei bis zu 45 Grad Celsius durch “dynamisches Thermaldesign” sollen unterbrechungsfreies Arbeiten ermöglichen.

Lenovo Thinkserver-RD650
In seinen ThinkServer RD 650 bringt Lenovo intern bis zu 24 Laufwerke unter und verwaltet insgesamt bis zu 26 (Bild: Lenovo).

Zu allen drei Servern liefert Lenovo Lifecycle-Tools für das Management mit. Dazu gehören eingebettete Utilities für Konfiguration, Einrichtung und zum Energie- und Leistungsmanagement. Mit den verfügbaren Partner-Packs für Microsoft und VMWare können Kunden ihre ThinkServer-Umgebung zudem aus VMWare vCenter oder Microsoft System Center Operations Manager verwalten und überwachen.

Der ThinkServer TD350 startet zu einem Nettopreis von 1365 Euro (1624,35 Euro mit Mehrwertsteuer) mit CPUs, aber ohne Speicher. Die Startpreise des Thinkserver RD550 und RD650 liegen bei 1671 Euro (1988,49 Euro mit Mehrwertsteuer) respektive 1741 Euro (brutto 2071,79 Euro). Alle drei neuen Lenovo-Server sind ab sofort in Deutschland und Österreich verfügbar.

In den Preisen sind die verwendeten Betriebssysteme nicht enthalten. Zertifiziert sind die Geräte für Windows Server 2012 R2 (inklusive Hyper-V), Windows Server 2008 R2 SP1, Suse Linux Enterprise, Red Hat Enterprise, VMWare Vsphere ESXI und Citrix Xen-Server.

Dell hat ebenfalls bereits Srver mit den neuen Intel-Prozessoren vorgestellt. Bei den Dell-Neuzugängen handelt es sich um die Rack-Server Poweredge R730xd, R730 und R630, den Blade-Server M630 sowie den Tower-Server T630. Sie profitieren natürlich gleichermaßen wie die Lenovo-Server von der Leistungssteigerung der Intel-Prozessoren. Ebenso wie Lenovo hat Dell zudem die Managementfunktionen ausgebaut, dazu allerdings auch einenn Teil des in den vergangenen Jahren durch Übernahmen erworbenen Storage-Know-hows integriert.

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