AVM stellt Fritz OS 6.20 für die Fritz Box 7390 bereit

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FritzOS 6.20

Mitte August wurde bereits die Fritz Box 7490 damit versorgt. Die Labor-Version genannte Preview, die sich an erfahrene Nutzer richtet, steht seit Mai zur Verfügung. Eine der wichtigsten Neuerungen ist die standardmäßig eingerichtete Möglichkeit, Sicherheits-Updates künftig automatisch zu beziehen.

Die seit 12. August verfügbare, aktuellste AVM-Firmware, Fritz OS 6.20 steht nun auch für die Fritz Box 7390 zum Download bereit. Mit der Verfügbarkeit im August konnten sie bereits Nutzer der Fritz Box 7490 aufspielen, weitere Modelle werden laut AVM bald folgen. Üblicherweise versorgt der Hersteller neuere und weiter verbreitete Varianten zuerst, bevor er dann das Update für ältere Modelle ausliefert.

FritzOS 6.20
AVM hat Fritz OS 6.20 jetzt auch für die Fritz Box 7390 bereitgestellt (Bild: AVM).

Mit FritzOS 6.20 eweitert AVM die Nutzungsmöglichkeiten der WLAN-Funktion, liefert eine einfachere Sicherheitsübersicht und komfortablere Update-Optionen, besser zu bedienende NAS-Funktionen mit HTML-Mediaplayer und baut wie in den Vorgängerversionen bereits die Möglichkeiten zur Steuerung des “Smart Home” aus. Auch eine integrierte Kindersicherung ist nun dabei.

Das Update macht nun auch für die Fritz Box 7390 die Verbesserungen verfügbar. Der WLAN-Bereich ist laut Hersteller jetzt übersichtlicher gestaltet, bietet mehr Leistung, und ein privater Hotspot lässt sich einfacher einrichten. In einer neuen Sicherheitsübersicht werden Security-Informationen und -Einstellungen übersichtlich zusammengefasst. Wie seit der im Mai verfügbaren Labor-Version der Software bekannt, bietet AVM zudem erstmals eine Auto-Update-Funktion. Sicherheitsfixes müssen also nicht mehr von Hand eingspielt werden. Erfahrene Anwender können die Funktion allerdings abschalten, falls sie dadurch Schwierigkeiten mit ihrer Installation erwarten.

Mehr Sicherheit für HTTPS-Dienste bietet der aktuelle Verschlüsselungsstandard TLS 1.2. Neue Funktionen für den Umgang mit Dateien auf einem angeschlossenen NAS und ein browserbasierender Medienplayer sollen den Router auch in den Haushalten zur Medienzentrale machen, die diese Funktion bislang nicht nutzten.

Neu ist auch die Temperaturanzeige für die “Smart Home”-Produkte von AVM. Hinzugekommen sind mit Fritz OS 6.20 zudem Funktionen für weitere Übertragungsstandards, insbesondere ein neues Verfahren zur Fehlerkorrektur beim VDSL-Vectoring und die Unterstützung von LTE- und UMTS-Verbindungen über USB-Sticks.

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