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Epson zeigt besonders kleinen Tintenstrahldrucker

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Das Modell Epson WorkForce WF-100W ist laut Hersteller sogar der kleinste und leichteste DIN-A4-Drucker. Er misst 30,9 mal 15,4 mal 6,1 Zentimeter und wiegt 1,6 Kilogramm. Der mobilen Nutzung trägt er auch durch Unterstützung von WLAN, Möglichkeiten für den Druck von mobilen Endgeräten und einen eingebauten Akku Rechnung.

Epson hat auf der IFA in Berlin mit dem Modell WorkForce WF-100W den nach Angaben des Herstellers derzeit kompaktesten und leichtesten DIN-A4-Tintenstrahldrucker vorgestellt. Der 30,9 mal 15,4 mal 6,1 Zentimeter große und 1,6 Kilogramm schwere Drucker wird in Deutschland im November auf den Markt kommen. Zum Preis hat Epson noch keine Angaben gemacht. Man darf aber wohl davon ausgehen, dass er im Bereich dessen liegen wird, was Canon für seinen kürzlich vorgestellten Mobildrucker Pixma iP110 verlangt: 249 Euro ohne und 299 Euro mit Akku.

Epson WorkForce WF-100W (Bild: Epson)

Mit dem WorkForce WF-100W richtet sich Epson beispielsweise an Vertriebsmitarbeiter, Sachverständige und andere, mobile Mitarbeiter, die unterwegs Dokumente wie Protokolle, Rechnungen oder Verträge drucken müssen. Sie können via USB sowie WLAN und Wi-Fi Direct auf den Epson-Drucker zugreifen. Zum Druck von mobilen Geräten aus stehen Epson Connect, Epson iPrint sowie E-Mail Print und auch die Android- respektive-iOS-Nutzern vertrauteren Möglichkeiten Google Cloud Print und Apple AirPrint zur Verfügung.

Die Neuvorstellung gibt bis zu sieben Schwarzweiß- und vier Farbseiten pro Minute aus. Damit ist der Epson-Drucker etwas langsamer als die Konkurrenz von Canon: Der mit 32,2 mal 18,5 mal 6,2 Zentimeter nur unwesentlich größere, mit rund zwei Kilogramm aber doch deutlich schwerere Pixma iP110 schafft knapp sechs Farbseiten und neun in Schwarzweiß. Außerdem ist bei ihm Duplexdruck manuell einstellbar, der Epson-Mobildrucker bietet diese Möglichkeit nicht. Dafür bringt er ein 1,5 Zoll großes LC-Display mit.

Mit dem WorkForce WF-100W erweitert Epson das bisher recht überschaubare Angebot an mobilen Druckern. Neben Canon bieten Brother, Hewlett-Packard und Possio entsprechende Geräte an. Brother stattet im Projektgeschäft Servicetechniker oder Logistikunternehmen aus und nutzt als Technik Thermodirektdruck. Dafür wird außer Papier kein Verbrauchsmaterial benötigt, allerdings erlaubt dieses Druckverfahren keine farbigen Ausdrucke und erfordert Spezialpapier. Das Unternehmen konkurriert daher vor allem mit dem Spezialisten Possio, dessen Geräte können allerdings auch mobil Faxe versenden.

Der WorkForce WF-100W ist laut Epson mit 30,9 mal 15,4 mal 6,1 Zentimeter und 1,6 Kilogramm der kleinste und leichteste DIN-A4-Tintenstrahldrucker (Bild: Epson).
Der WorkForce WF-100W ist laut Epson mit 30,9 mal 15,4 mal 6,1 Zentimeter und 1,6 Kilogramm der kleinste und leichteste DIN-A4-Tintenstrahldrucker (Bild: Epson).

Echte Konkurrenz zu dem einfach sehr kompakt ausfallenden WorkForce WF-100W hat daher aktuell neben Canon nur Hewlett-Packard im Angebot. Es handelt sich dabei um die Modelle HP Officejet 100 mit einem UVP von 229 Euro (Onlinepreis derzeit circa 220 Euro Euro) und den HP Officejet 150 Mobile All-in-One Drucker mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 399,99 Euro (Onlinepreis derzeit 285 Euro). Erster kommt alledings ohne WLAN. Der Officejet 150 wiegt mit Akku gleich 3,1 Kilogramm, kann dafür aber nicht nur drucken, sondern auch scannen und kopieren. Außer via USB, PictBridge, und Bluetooth lassen sich Dateien auch von einer SD-Speicherkarte ausdrucken. WLAN fehlt allerdings auch bei diesem im Sommer 2012 auf den Markt gekommenen Modell. Da beide HP-Mobildrucker schon etwas angestaubt sind, ist damit zu rechnen, dass auch sie demnächst erneuert oder abgelöst werden.

Journalist, Chefredakteur von ITespresso.de. Sucht immer nach Möglichkeiten und Wegen, wie auch kleine Firmen vom rasanten Fortschritt in der IT profitieren können. Oder nach Geschäftsmodellen, die IT benutzen, um die Welt zu verbessern - wenigstens ein bisschen.

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