IFA: Sony präsentiert dünnes 8-Zoll-Tablet Xperia Z3 Compact

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Mit 64 Millimetern Höhe und 270 Gramm Gewicht ist es dünner und leichter als Apples iPad Mini. Die WLAN-Variante kann für 379 Euro vorbestellt werden. Die überarbeiteten und ebenfalls auf der IFA vorgestellten Smartphones Z3 und Z3 Compact sind für 649 respektive 499 Euro erhältlich.

Sony hat auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin seine neue Mobilgerätegeneration vorgestellt. Neben den Smartphones Xperia Z3 und Z3 Compact präsentierte es mit dem Z3 Tablet Compact ein 8-Zoll-Tablet mit ähnlichem Design. Es fällt dünner und leichter aus als das Apple iPad Mini.

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Das Sony-Tablet Xperia Z3 Compact

Die Bauhöhe beträgt 6,4 Millimeter, das Gewicht beläuft sich auf 272 Gramm. Das iPad Mini Retina kommt auf 331 Gramm bei einer Höhe von 7,5 Millimetern. Das in Schwarz und Weiß erhältliche Sony-Tablet läuft mit Android 4.4 KitKat und verfügt über 3 GByte Arbeitsspeicher. Dafür beinhaltet es lediglich 16 GByte an Speicherkapazität, die sich durch MicroSD-Karten um bis zu 128 GByte erweitern lassen. Im Vergleich zum Vorgängermodell Z2 (2,3 GHz) kommt ein etwas schnellerer Snapdragon-Chip mit vier Kernen und 2,5 GHz Takt zum Einsatz. Wie dieser ist auch das Z3 Compact Tablet wasserdicht und staubresistent nach der Schutznorm IP 65/68.

Das Display bietet ebenso wie das Vorgängergerät eine Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1200 Bildpunkten. Allerdings ist die Fläche nun kleiner. Der 4500-mAh-Akku ist Sony zufolge für 13 Stunden Video-Playback, 200 Stunden Musik oder 1220 Stunden Standby geeignet. Zudem integriert der japanische Hersteller seine Audiotechnik DSEE HX. Die rückseitige Hauptkamera liefert mit einem Exmor-RS-Sensor 8 Mexapixel Auflösung. Auf der Frontseite gibt es zusätzlich eine 2,2-Megapixel-Kamera für Videotelefonie und Selfies.

Erwähnenswert ist ebenso die Kompatibilität zur Sony-Konsole Playstation 4. Ab November wird PS4 Remote Play offeriert. Damit können PS4-Spiele über ein WLAN-Netz aufs Tablet gestreamt werden. Zudem lässt sich über den optionalen Adapter GCM10 ein Dualshock-Controller direkt ans Tablet anschließen.

Sowohl eine LTE-fähige als auch eine reine WLAN-Version des Z3 Compact Tablet sollen im Lauf des Herbsts zur Verfügung stehen. Eine Vorbestellung ist auf den Sony-Websites für 379 Euro (nur Wi-Fi) möglich. Falls Apple im Oktober ein neues iPad Mini präsentiert, wird das 8-Zoll-Tablet von Sony demnach einen interessanten Vergleich erlauben.

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Das Sony-Smartphone Xperia Z3 (Bild: Andrew Hoyle, News.com)

Die Daten der ebenfalls von Sony auf der IFA vorgestellten Smartphones Xperia Z3 und Xperia Z3 Compact waren schon vorab durchgesickert. Das Z3 bringt jedoch eher inkrementelle Verbesserungen im Vergleich zum Vorgängermodell Z2. So soll das erneut 5,2 Zoll große Full-HD-Display jetzt heller sein als vorher und eine bessere Farbdarstellung liefern. Wie beim Tablet hat Sony den CPU-Takt des Qualcomm Snapdragon 801 gesteigert, und zwar ebenfalls auf 2,5 GHz (MSM8974AC statt MSM8974AB v3). Der interne Speicher ist nach wie vor 16 GByte groß und kann per MicroSD-Kartenslot erweitert werden.

Die Kamera liefert wie beim Vorgänger eine Auflösung von 20,7 Megapixel, dies allerdings jetzt mit 25-Millimeter-Fokus, also einem weiteren Aufnahmewinkel. Zudem handelt es sich um die laut Sony erste Smartphone-Kamera mit einer ISO-Empfindlichkeit von 12.800. Videos können in 4K-Auflösung gedreht werden. Das Xperia Z3 ist für 649 Euro vorbestellbar.

Das Xperia Z3 Compact beschränkt sich auf ein 4,6-Zoll-IPS-Display mit einer HD-Auflösung von 1280 mal 720 Bildpunkten. Auch hier kommt Qualcomms Snapdragon-801-Chip mit 2,5 GHz zum Einsatz, der allerdings auf lediglich 2 GByte Arbeitsspeicher zugreifen kann.

Die Exmor-RS-Kamera wird im Compact-Modell ab sofort auch Ultra-HD-Aufnahmen unterstützen und weiterhin wie gewohnt 20,7 Megapixel auflösen. Der Akku wurde gegenüber dem Vorgängermodell verbessert: Er besitzt nun eine Kapazität von 2600 mAh. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 499 Euro. Alle drei neuen Modelle weisen darüber hinaus nun besonders dünne Display-Ränder auf. Das SIM-Kartenformat wurde auf NanoSIM umgestellt.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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