Archer VR200v: TP-Link kündigt WLAN-Router mit Telefonanlage an

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TP-Link Archer VR200v (Bild: TP-Link)

Der Hersteller richtet sich damit an anspruchsvolle Privatanwender und kleine Firmen. Ihnen stellt der Archer VR200v ein VDSL2-Modem, eine Telefonanlage für bis zu für acht Telefone und einen WLAN-Zugangspunkt mit 802.11ac zur Verfügung. Er kommt im Lauf des Jahres für 169 Euro in den Handel.

TP-Link stellt auf der IFA Anfang September den SOHO-Router Archer VR200v vor. Der Hersteller positioniert ihn als Kommunikationszentrale für das Home Office und in kleinen Firmen. Dafür bringt er ein Vectoring-fähiges VDSL2-Modem sowie Unterstützung für VoIP und den WLAN-Standard 802.11ac mit. Außerdem ist in dem noch im Lauf des Jahres in den Handel kommenden Router eine Telefonanlage für bis zu acht Endgeräte integriert.

TP-Link Archer VR200v (Bild: TP-Link)
Der SOHO-Router Archer VR200v von TP-Link kommt noch im Laufe des Jahres zur UVP von 169 Euro in Deutschland auf den Markt (Bild: TP-Link).

Der Archer VR200v ermöglicht an einem geeigneten VDSL-Anschluss Downstream-Raten bis zu 100 MBit/s. Intern reicht er die Daten entweder über die vier Gigabit-Ethernet-Ports oder per WLAN (802.11ac) weiter. Über drei Antennen erfolgt dies gleichzeitig mit theoretisch bis zu 433 MBit/s über das 5 GHz-Band und mit maximal 300 MBit/s bei 2,4 GHz.

Außerdem stehen zwei Anschlüsse für USB-2.0 zur Verfügung – etwa, um darüber einen Drucker oder eine externe Festplatte anzuschließen, die dann alle Teilnehmern im Netzwerk gemeinsam nutzen können. Außerdem lässt sich darüber beim Ausfall der Internetverbindung über einen Mobilfunk-Surfstick eine Backup-Verbindung über das Mobilfunknetz ins Internet herstellen.

Zudem ist eine DECT-Telefonanlage für sechs Schnurlostelefone integriert. Zwei analoge Telefone – oder auch ein Fax – lassen sich per Kabel an den beiden RJ11-Ports anschließen. Über die Telefonanlage sind dann Funktionen wie Anruf-Identifikation (Caller ID), Anrufwarteschlange, Halten und Weiterschalten von Anrufen, Konferenzen mit bis zu drei Teilnehmern und ein Anrufbeantworter verfügbar.

Für Gäste lässt sich mit dem Archer VR200v ein separates WLAN einrichten. Für Sicherheit sollen die Unterstützung von WEP und WPA respektive WPA2 sowie WPA-PSK und WPA2-PSK sorgen. Außerdem sind mit VPN-Passthrough, PPTP, L2TP, IPsec; DynDNS, UPnP, Virtual Server und DMZ sowie Network Adress Translation, einer Stateful-Packet-Inspection-Firewall und IP-Adressfilter, MAC-Adressfilter und Domänennamen-Filter die für derartige Geräte üblichen Sicherheitsfunktionen an Bord.

Direkt am Gerät befinden sich eine WPS und Reset-Taste sowie ein Schalter, um das WLAN auszuschalten. Letzteres kann zum Beispiel nützlich sein, um in Firmen abends das Netzwerk abzuschalten und so potenziellen Angreifern erst gar nicht die Möglichkeit zu geben, einen Einbruchsversuch zu unternehmen.

Mit dem Archer VR200v hat TP-Link dann ein Pendant zur Fritz Box 3490 im Programm. Die unterstützt ebenfalls VDSL-Vectoring, funkt allerdings per 802.11ac als auch 802.11n im WLAN. Der Router ermöglicht laut AVM in der 5-GHz-Frequenz Datenraten von bis zu 1300 MBit/s und im 2,4-GHz-Band maximal 450 MBit/s – wobei die beiden WLAN-Netze auch gleichzeitig genutzt werden können.

Bei der Fritz Box 3490 stehen allerdings zwei USB-3.0-Ports bereit, was gerade beim Anschluss von Speichermedien für flottere Datenübertragung sorgt. Die UVP für die Fritz Box 3490 liegt bei 179 Euro.

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