TP-Link bringt mobilen LTE-Hotspot mit bis zu 150 MBit/s

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Der Mini-Router M7350 lädt Daten mit bis zu 50 MBit/s hoch. Das Gerät beherrscht die UMTS-Erweiterung HSPA+ und funkt im Dualband (2,4- und 5-GHz-Kanal) nach den WLAN-Standards 802.11 b/g/n. Bis zu 15 Endgeräte dürfen sich an dem mobilen Hotspot anmelden. Nutzer können darüber auch drahtlos Daten austauschen.

TP-Link erweitert sein Produktportfolio um den mobilen Router M7350. Mit ihm lässt sich ein LTE-Hotspot überall dort einrichten, wo sich der Nutzer gerade aufhält. Über die 4G-Verbindung können dann maximal 15 Endgeräte ins Internet gehen. TP-Link stellt den M7350 auf der diesjährigen IFA vor. Er wird ab September zu einer unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) von 119 Euro zu erwerben sein.

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Der mobile Hotspot von TP-Link funkt mit bis zu 150 MBit/s schnellem LTE sowie mit Dualband-WLAN nach den Standards 802.11b/g/n (Bild: TP-Link).

Der mobile Hotspot erreicht per LTE Downloadgeschwindigkeiten bis zu 150 MBit/s sowie Uploadraten von bis zu 50 MBit/s. Unterstützt wird LTE Cat4, bei dem es sich um eine Weiterentwicklung des 4G-Standards handelt. Überdies beherrscht der TP-Link M7350 neben den gängigen 2G- und 3G-Mobilfunkstandards (EDGE, GPRS und GSM respektive UMTS und HSDPA/HSUPA) auch die UMTS-Erweiterung HSPA+.

Im WLAN funkt er nach den Standards 802.11b/g/n – wahlweise im 2,4-GHz- oder 5-GHz-Kanal. An Bord ist außerdem ein DHCP-Server, der für die Hotspot-Verwaltung automatisch feste IP-Adressen zuweist. Energie bezieht der mobile LTE-Hotspot aus einem integrierten Akku, der laut Anbieter bis zu acht Stunden durchhält. Per externem Stromadapter oder via USB kann er im Fall der Fälle aufgeladen werden.

Eine Besonderheit des TP-Link M7350 ist die Möglichkeit, drahtlos Daten mit anderen an den Hotspot angebundenen Nutzern auszutauschen. Zur Speicherung der Informationen steht ein Micro-SD-Slot bereit, der Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 32 GByte aufnimmt. Alternativ kann der Datenaustausch auch kabelgebunden über die integrierte USB-Schnittstelle erfolgen.

Der mobile LTE-Hotspot misst 10,5 mal 6,5 Zentimeter und ist dabei 1,5 Millimeter dick. Sein TFT-LC-Display zeigt die relevanten Betriebsdaten an. Hierzu zählt etwa die Signalstärke, der jeweilige Netzwerktyp (4G/3G/2G), der WLAN-Status, Nachrichten, Traffic-Statistiken sowie der Ladezustand der Batterie. Der Nutzer erhält darüber auch Roaming-Informationen und die WLAN-SSID. Der Router setzt den Anwender überdies über die bislang übertragene Datenmenge innerhalb seines Mobilfunktarifs in Kenntnis. Die Firmware des LTE-Hotspots lässt sich über die WPS- beziehungsweise Power-Taste des Geräts aktualisieren.

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