Microsoft startet Verkauf des Surface Pro 3 im deutschsprachigen Raum

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Surface Pro3 Business (Bild: Microsoft)

Der Mobilrechner ist ab 28. August zu Preisen zwischen 799 und 1949 Euro erhältlich. Die 199 Euro kostende Dockingstation wird erst im September geliefert. Zum Verkaufsstart nennt Microsoft Referenzkunden. Außerdem verspricht es Abhilfe für die überhitzenden Varianten mit Intels Core-i7-CPU.

Das Microsoft Surface Pro 3 ist wie angekündigt ab 28. August auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkauft. Seit Juni war es bereits in Japan, Kanada und den USA erhältlich, Vorbestellungen waren auch in Deutschland seit längerem möglich. Das Surface Pro 3 wird in drei Varianten angeboten, die sich durch den verbauten Prozessor (Intel Core i3, i5 oder i7) unterscheiden.

Surface Pro3 Business (Bild: Microsoft)
Mit dem ab morgen in Deutschland erhältlichen Surface Pro 3 will Microsoft Firmen ansprechen (Bild: Micosoft).

Rechtzeitig zum Verkaufsstart hat Microsoft auch zu dem von einigen Besitzern berichteten Überhitzungsproblem Stellung genommen. Gegenüber ZDNet.com hat der Konzern erstmals bestätigt, dass das Problem existiert und” so bald wie möglich” einen Patch in Aussicht gestellt. Einen Termin hat er allerdings nicht genannt. Möglicherweise kommt dieser am 9. September: An diesem Termin stellt Microsoft im Rahmen seines regelmäßigen Patchdays Anwendern ohenhin Updates und Bugfixes zur Verfügung.

Laut Microsoft treten die Probleme nur bei Varianten des Surface Pro 3 mit dem Prozessor Intel Core i7 auf. Es handle sich aber um einen Fehler der Software, nicht des Prozessors.

Mit den neuen Tablets liefert Microsoft auch den Surface Pen aus. Er unterscheidet sich durch eine verbesserte Drucksensibilität von den Vorgängern. Die Surface Pro 3 Docking-Station erlaubt die Nutzung des Tablets als vollwertiges Desktopsystem. Sie kostet 199 Euro, ist allerdings erst Ende September lieferbar.

Surface Pro 3  (Bild: Microsoft)
Das Surface Pro 3 mit Type Cover, dem Suface Pen und der allerdinsg hierzulande erst Ende September lieferbaren Dockingstation (Bild: Microsoft).

Wie mit dem Zusatz “Pro” im Namen bereits angedeutet wird, zielt Microsoft mit den Neuvorstellungen auf Unternehmenskunden. Neben der Hotelkette Mandarin Oriental haben unter anderem auch der traditionelle Microsoft-Fan BMW sowie Coca-Cola und die Luxusmarkenfirma LVMH – Moët Hennessy Louis Vuitton bereits angekündigt, das neue Microsoft-Produkt einsetzen zu wollen.

Das Surface Pro 3 kostet je nach Ausstattung zwischen 799 und 1949 Euro. Es wird in jedem Fall von einer von Intels aktuellen Haswell-CPUs angetrieben, der 4 oder 8 GByte RAM zur Seite stehen. Außerdem sind eine 64 bis 512 GByte große SSD und Windows 8.1 Pro als Betriebssystem vorgesehen. Das Surface Pro 2 ist seit der Ankündigung des Nachfolgers zum reduzierten Preis ab 779 Euro erhältlich.


Surface Pro 3: Varianten mit Euro-Preisen

Prozessor RAM Storage Preis
Core i3 4 GByte 64 GByte 799 Euro
Core i5 4 GByte 128 GByte 999 Euro
Core i5 8 GByte 256 GByte 1299 Euro
Core i7 8 GByte 256 GByte 1549 Euro
Core i7 8 GByte 512 GByte 1949 Euro


Surface Pro 3 mit Stylus (Bild: Microsoft)
Den Surface Pen genannten, verbesserten Stylus sieht Microsoft als eine Trumpfkarte im Kampf um die Gunst der Nutzer in Firmen (Bild: Microsoft).

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