Canon startet Drucker-Reihe Maxify für kleine Büros und Heimarbeitsplätze

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Canon Maxify iB4050 (Bild: Canon)

Seine ersten Tintenstrahldrucker für Firmen bringt Canon ab Oktober auf den Markt. Sie kosten zwischen 160 und 320 Euro. Der Hersteller bewirbt die kleinsten Modelle mit einem empfohlenen monatlichen Druckvolumen von 1000 Seiten und beim Einsatz seiner XL-Patronen mit Druckkosten von 2,4 Cent pro Schwarzweiß- und 8,4 Cent pro Farbseite.

Canon hat eine aus zunächst fünf Modellen bestehende Tintenstrahldrucker-Serie namens Maxify angekündigt. Sie richtet sich gezielt an Anwender in kleinen Büros und Firmen oder im Home Office. Für diesen Einsatzzweck sind sie robuster gebaut, um ein höheres monatliches Druckvolumen als vergleichbare Consumer-Geräte zu bieten und kommen mit Patronen mit größerer Reichweite. Außerdem gehört eine grundlegende Verwaltungssoftware zum Lieferumfang. Die Preise der im Oktober und November in den Handel kommenden Maxify-Drucker liegen zwischen 160 und 320 Euro.

Canon Maxify iB4050 (Bild: Canon)
Der iB4050 ist als einziger reiner Drucker das Arbeitspferd der neuen Canon-Reihe Maxify, mit der der Hersteller nun auch Tintenstrahlgeräte für den Einsatz in Firmen anbietet (Bild: Canon).

In der Drucker-Familie Maxify bietet Canon zunächst den Drucker iB4050 sowie die vier Multifunktionsgeräte MB2050, MB2350, MB5050 und MB5350 an. Die beiden MFPs MB2050 und der MB2350 positioniert Canon für den Einsatz im Home-Office und empfiehlt ein monatliches Druckvolumen von bis zu 1000 Seiten. Die Multifunktionsdrucker MB5050, MB5350 sowie der Drucker iB4050 sind für kleine Büros entwickelt worden. Sie empfiehlt Canon einzusetzen, wenn das Druckvolumen nicht mehr als 1500 Seiten pro Monat beträgt.

Zusammen mit den Maxify-Druckern hat Canon eine für die Serie entwickelte Tinte vorgestellt. Sie wird als Dual Resistant High Density Ink (DRHD) vermarktet und soll laut Anbieter “hochwertigen Tintenstrahldruck zum attraktiven Preis“ liefern. Die Tinte ist wasser- und abriebfest sowie laut Canon beständig gegenüber Hervorhebungen mit Textmarkern. Ob sie auch als dokumentenecht zertifiziert und damit für den Einsatz in Umgebungen in denen das verlangt wird ebenso geeignet sind, wie die als Business-Ink-Geräte vermarkteten Reihen von Brother, Epson und Hewlett-Packard hat Canon noch nicht mitgeteilt – sollte aber bis zum Verkaufsstart im Herbst bekannt sein.

Außerdem wird sie in XL-Tintenpatronen mit hoher Reichweite angeboten. Mit den Patronen lassen sich laut Hersteller beim Einsatz mit den SOHO-Modellen Maxify MB2050 und MB2350 zum Beispiel bis zu 1200 Schwarzweiß-Seiten respektive 900 Farbseiten ausdrucken. Dabei werde ein Seitenpreis von 2,4 Cent respektive 8,4 Cent erreicht. Die KMU-Modelle MB5050, MB5350 und iB4050 schaffen mit einer Patrone bis zu 2500 Schwarzweiß-Seiten und 1500 Farbseiten. Deren Druck kostet dann umgerechnet 1,4 beziehungsweise 6,6 Cent pro Seite.

Canon Maxify MB5350 (Bild: Canon)
Das MFP Maxify MB5350 scannt und kopiert dank der integrierten Canon “Single Pass”-Scanfunktion besodners flott (Bild: Canon).

Ein weiterer Aspekt, mit dem Canon bei der Zielgruppe punkten will, sind die integrierten Verwaltungsfunktionen. Sie werden durch eine zum Lieferumfang gehörende Software bereitgestellt. Sie erlaubt es Verantwortlichen in Firmen zum Beispiel bestimmte Funktionen einschränken – etwa die Farbkopierfunktion mit einem Passwort zu schützen. Außerdem hilft sie, die Anzahl der gedruckten, kopierten oder gefaxten Seiten zu registrieren damit Administratoren auf einen Blick sehen, wie der Drucker im Büro tatsächlich genutzt wird. Je nach Nutzungsverhalten lassen sich dann Geräte umstellen oder umwidmen.

Alle Neuankündigungen der Maxify-Reihe bieten einen WLAN-Anschluss. Außerdem ermöglichen sie kabelloses Drucken von mobilen Geräten aus, entweder mit der Maxify Printing Solutions App, Apple AirPrint oder Google Cloud Print und auch mittels der Funktion Maxify Cloud Link. Diese erlaubt Nutzern, ähnlich wie das von der Pixma-Reihe bekannte Pixma Cloud Link, direkt über das Drucker-Display den Cloud-Speicher von Anbietern wie Evernote, Dropbox, Microsoft OneDrive und Google Drive zum Drucken und Scannen zu nutzen.

Die vier Multifunktionsgeräte der Reihe bieten außerdem eine Scan-to-E-Mail-Funktion, um eingescannte Dokumente und Bilder direkt vom Drucker aus als E-Mail-Anhänge zu versenden. Bis die erste Seite im Ausgabefach liegt, dauert es bei allen Modellen nur sieben Sekunden. Das soll vor allem bei der Aufstellung direkt am Arbeitsplatz für zügiges Arbeiten sorgen.

Die vier MFPs der Reihe unterscheiden sich nach dem was bisher bekannt ist, bei der Druckgeschwindigkeit sowie Papiervorrat – respektive Einzug. Eine Besonderheit hat der MB5350 aufzuweisen: er ist mit der Canons “Single Pass”-Scanfunktion ausgerüstet. Sie ermöglicht, es beide Seiten eines Dokuments gleichzeitig zu scannen. Dadurch scannt und kopiert er deutlich schneller, außerdem wird die Mechanik weniger belastet.

Business-Tintenstrahldrucker der Reihe Canon Maxify im Überblick

Modell Druckgeschwindigkeit in Schwarzweiß/Farbe Papierversorgung UVP
MB2050 16 respektive 11 Seiten pro Minute 250-Blatt-Kassette und 50 Blatt ADF 169 Euro
MB2350 23 respektive 15 Seiten pro Minute 500-Blatt-Kassette und 50 Blatt ADF 199 Euro
MB5050 23 respektive 15 Seiten pro Minute 250-Blatt-Kassette und 50 Blatt ADF 219 Euro
MB5350 23 respektive 15 Seiten pro Minute 500-Blatt-Papierkassette, Duplex-ADF für bis zu 50 Blatt, Scanfunktion Canon Single Pass 319 Euro
iB4050 23 respektive 15 Seiten pro Minute 500-Blatt-Papierkassette 159 Euro

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