Norman rüstet Security Suite 11 mit Fernwartungsfunktion auf

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Neben verbesserter Schadcode-Erkennung und -Beseitigung bietet die Suite nun eine Logging-Funktion. Für einen verringerten Ressourcenbedarf und eine verkürzte Boot-Zeit soll unter anderem eine überarbeitete Benutzeroberfläche sorgen. Signatur-Updates werden nun in maximal halbstündlichen Intervallen geliefert.

Der Sicherheitsanbieter Norman hat mit der Security Suite 11 die aktuellste Version seiner Endanwender-Antivirenlösung vorgestellt. Der Schwerpunkt des Updates liegt laut Hersteller auf der Verbesserung der Schadcode-Erkennung und der Bereinigungsroutinen. Dafür hat Norman eine neue Scan-Engine mit generischer Erkennung in die Software integriert. Die Signatur-Updates finden nun in maximal halbstündlichen Intervallen statt, wodurch neuer Schadcode direkt erkannt werden soll.

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Norman Security Suite 11 beinhaltet ein Support-Tool mit Fernwartungsfunktion, das über den Button links unten aufgerufen wird (Screenshot: Norman).

Der Sicherheitsanbieter hat nun zudem ein Support-Tool mit Fernwartungsfunktion in Norman Security Suite 11 implementiert. Damit können Nutzer die Support-Mitarbeiter von Norman direkt in ihrer jeweiligen Niederlassung kontaktieren. Sind Störungen vorhanden, kann der Support über den integrierten Remote-Zugang außerdem unmittelbar eingreifen und in Zusammenarbeit mit dem Anwender etwa sogenannte Debug-Dateien sammeln oder per Fernwartung erweiterte Logging- oder Debug-Einstellungen vornehmen. Dadurch soll die Fehlerbehebung schneller als bisher vonstatten gehen

Der generalüberholte Echtzeit-Scanner kann nun auch Zip-Dateien überprüfen, während eine neue Logging-Funktion Virenvorfälle protokolliert und die entsprechenden Log-Dateien automatisch auf dem jeweiligen Client erzeugt. Der bereits integrierte manuelle Scanner führt Komplettuntersuchungen des Rechners nun beschleunigt durch. Neu ist auch, dass er ab sofort auch Outlook-Dateien in den Scan-Prozess miteinbezieht und schadhafte Dateien, Archive und Anhänge beseitigt.

Mit der neuen Version wird laut Anbieter überdies der Ressourcenbedarf der Antivirenlösung reduziert. Dazu soll auch der überarbeitete Aufbau der Benutzeroberfläche beitragen. Diese wurde nicht nur übersichtlicher und anwenderfreundlicher gestaltet, sondern hilft Norman zufolge bei der spürbaren Verkürzung des Systemstarts und verringert zudem die Systemlast im Betrieb.

Als unterstützte Betriebssysteme für die Security Suite 11 nennt der Hersteller die 32-Bit-Version von Windows XP mit Service Pack 3, Vista in der 64-Bit-Version und als 32-Bit-Variante mit Service Pack 1 sowie Windows 7, 8 und 8.1. Die weiteren Systemanforderungen sind Windows Internet Explorer 7 oder höher, möglichst ein 1,8-GHz-Prozessor, der auf 2 GByte RAM zugreift, sowie 2 GByte an verfügbarem Festplattenspeicher.

Norman Security Suite 11 ist ab sofort verfügbar und wird über die Hersteller-Homepage und die Norman-Partner vertrieben. Die Software ist mit Ein- oder Drei-Jahres-Lizenzen erhältlich, die in Privathaushalten für bis zu drei Nutzer eingesetzt werden können.

Als Download-Version kostet die Basissoftware Norman Antivirus 39,95 Euro, die Komplettlösung Norman Security Suite mit integirertem Antivirus, Antispyware, Personal Firewall, Antispam und Kindersicherung kommt hingegen auf 54,95 Euro. Norman Security Suite Pro ist einschließlich der erwähnten Komponenten zuzüglich Intrusion Guard und Privacy Tools für 64,95 Euro zu erwerben.

Die angegebenen Preise beziehen sich auf eine Zwölf-Monats-Lizenz. Im Preis eingeschlossen sind die Signatur- und Software-Updates sowie alle Aktualisierungen der Scan-Engine im Lizenzzeitraum. Bestandskunden erhalten in Kürze ein automatisches Upgrade auf die neue Version.

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