Pixma iP110: Canon stellt erneuerten Mobildrucker vor

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Canon Pixma iP110 (Bild: Canon)

Er soll in Deutschland im Oktober mit Akku für 299 Euro und in der Ausführung ohne Akku zum Preis von 249 Euro in den Handel kommen. Er ersetzt dann das bisher von Canon bereits angebotene Modell Pixma iP100. Die Druckfunktionen sind identisch, nachgebessert hat der Hersteller vor allem bei den Verbindungsoptionen.

Canon hat mit dem Modell Pixma iP110 einen tragbaren Farbdrucker angekündigt. Gegenüber dem Vorgänger bietet der Canon Pixma iP110 vor allem zusätzliche Anschlussmöglichkeiten. Während der nur mittels USB 2.0 oder über einen zusätzlich zu kaufenden Bluetooth-Adapter mit einem Rechner und via PictBridge mit einer kompatiblen Digitalkamera verbunden werden konnte, bietet die Neuvorstellung auch die Vernetzungsmöglichkeit via WLAN (802.11 b/g/n). Zudem unterstützt sie PictBridge über WLAN sowie Google Cloud Print und Apple AirPrint. Außerdem verträgt sie sich außer mit den Desktop-Betriebssystemen von Microsoft und Apple auch mit Android, iOS sowie Windows RT.

Canon Pixma iP 110 (Bild: Canon)

Am Druckgerät selber hat sich nicht viel getan. Es misst nach wie vor 32,2 mal 18,5 mal 6,2 Zentimeter und wiegt samt Akku rund 2 Kilogramm. Es druckt mit einer Auflösung von bis zu 9600 dpi mal 2400 maximal pro Minute bis zu 5,8 sogenannte ISO-Seiten in Farbe und 9 in Schwarzweiß. Für ein 10 mal 15 Zentimeter großes Randlosfoto benötigt der iP110 ebenfalls gut 50 Sekunden.

Duplexdruck ist manuell einstellbar, als Format akzeptiert der Pixma iP110 A4, B5, A5, Letter, sowie Umschläge in gängigen Formaten. Der Papiereinzug nimmt wieder maximal 50 Blatt auf. Etwas erhöht hat sich die Leistungsaufnahme – was dem nun möglichen WLAN-Betrieb geschuldet ist. Sie liegt jetzt bei 1,8 Watt im Standby sowie 10 Watt beim Drucken.

Als Verbrauchsmaterial kommen nach wie vor die Canon-Patronen PGI-35 Black und CLI-36 Farbe zum Einsatz. Deren Reichweite gibt Canon inzwischen mit 191 Seiten oder 1915 Fotos (PGI-35) respektive 249 Seiten oder 104 Fotos (CLI-35) an. Das ist etwas weniger als auf dem Datenblatt des Vorgängers, dürfte aber einer konservativeren Messmethode geschuldet sein.

Das Angebot an mobilen Druckern ist in Deutschland überschaubar. Neben Canon bieten Brother, Hewlett-Packard und Possio entsprechende Geräte an. Brother setzt auf das Projektgeschäft, etwa um Servicetechniker oder Logistikunternehmen auszustatten und nutzt als Technik Thermodirektdruck. Außer Papier wird dafür kein Verbrauchsmaterial benötigt. Allerdings erlaubt dieses Druckverfahren keine farbigen Ausdrucke und erfordert Spezialpapier. Das Unternehmen konkurriert daher vor allem mit dem Spezialisten Possio, dessen Geräte können allerdings auch mobil Faxe versenden.

Echte mobile Bürodrucker hat neben Canon nur Hewlett-Packard im Angebot. Es handelt sich dabei um die Modelle HP Officejet 100 mit einem UVP von 229 Euro (Onlinepreis derzeit circa 220 Euro Euro) und den HP Officejet 150 Mobile All-in-One Drucker mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 399,99 Euro (Onlinepreis derzeit 285 Euro). Erster ist im Wesentlichen das Gegenstück zum “alten” Canon-Mobildrucker. Er wiegt allerdings 300 Gramm mehr, bietet keinen Randlosdruck und kommt wie dieser ohne WLAN. Der Officejet 150 wiegt mit Akku gleich 3,1 Kilogramm, kann dafür aber nicht nur drucken, sondern auch scannen und kopieren. Außer via USB, PictBridge, und Bluetooth lassen sich Dateien auch von einer SD-Speicherkarte ausdrucken. WLAN sucht man allerdings auch bei diesem im Sommer 2012 auf den Markt gekommenen Modell vergebens.

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