Deutsche Arbeitnehmer mit Gesetzgebung zu Datensicherheit am zufriedensten

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zahlen-analyse (Bild: Shutterstock / Denphumi)

Das geht aus einer von VansonBourne im Auftrag von Sophos bei Mitarbeiten von KMU in Deutschland, dem Vereinigten Königreich und Frankreich durchgeführter Umfrage hervor. Aber trotz des Lobs für Deutschlands Gesetzgebung ist nur jeder fünfte aller Befragte und jeder dritte der deutschen Befragten damit rundum zufrieden.

Die aktuelle, durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière angestoßene Diskussion um ein IT-Sicherheitsgesetz, wird durch eine von VansonBourne im Auftrag von Sophos durchgeführte Umfrage um interessante Aspekte bereichert. Mit ihr wurden die Ansichten von insgesamt 1500 Mitarbeitern aus kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien zu den geltenden Gesetzen zur Datensicherheit erfragt.

Deutsche Arbeitnehmer sidn einer Umfrage von Sophos zufolge mit der Gesetzgebung zu Datensicherheit am zufriedensten (Grafik: Sophos)
Deutsche Arbeitnehmer sind einer Umfrage von Sophos zufolge mit der Gesetzgebung zu Datensicherheit am zufriedensten (Grafik: Sophos).

Die Frage, welches Land ihres Wissens nach über die strengsten Gesetze zur Datensicherheit verfügt, beantworteten 44 Prozent der Befragten mit “weiß ich nicht”. 24 Prozent und damit die größte Gruppe aller Befragten, die eine Meinung äußerten vermuten, dass Deutschland die besten Gesetze hat. Für Großbritannien votierten 11 Prozent der Befragten, Frankreich attestierten nur 8 Prozent gute Datenschutzgesetze. Ebenfalls genannt wurden Luxemburg mit 3 Prozent, Dänemark, Schweden und Österreich mit jeweils 2 Prozent sowie Finnland und Belgien (je 1 Prozent der Antworten).

Die Deutschen sind selbst am meisten von der Gesetzgebung ihres Landes überzeugt: 34 Prozent der in deutschen KMU befragten Mitarbeiter halten die Regelungen hierzulande für gut. Aber auch 23 Prozent Franzosen und 16 Prozent der Briten haben Vertrauen in die hiesige Gesetzgebung und Rechtsprechung.

Dass europaweite Gesetze die Sicherheit der persönlichen Daten der Bürger stärken können, glauben 68 Prozent der befragten französischen Mitarbeiter. In Deutschland sehen dies 62 Prozent so, von den befragten Briten 54 Prozent. Insgesamt waren 61 Prozent der Befragten dieser Ansicht – wohl meist ohne zu wissen, dass in Brüssel bereits eifrig an einer neuen EU-Datenschutzverordnung gearbeitet wird.

Grund für Hoffnung auf eine EU-weite Regelung ist sicher auch, dass 51 Prozent der Befragten die Datenschutzgesetze in ihrem Land als zu schwach empfinden. Mit 59 Prozent sind hier die Befragten aus Deutschland am kritischsten, die Franzosen sind zu 53 Prozent unzufrieden mit den nationalen Gesetzen. Relativ zufrieden scheinen die Briten zu sein, von denen lediglich 40 Prozent der Ansicht sind, dass ihre Gesetze nicht streng genug seien.

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