IFA: TP-Link steckt Dualband-WLAN, VDSL2 und Telefonanlage in einen Router

BreitbandMobileNetzwerkeWLAN
TP Link Archer V900v

Der Archer VR900v soll alles in ein Gerät packen, was für eine Hochgeschwindigkeits-Internet-Verbindung nötig ist. Zur Funkausstellung in Berlin will TP-Link die Kombination präsentieren. Ausgeliefert wird sie im vierten Quartal.

TP-Link präsentiert seinen “Alleskönner” Archer VR900v im September zur Internationalen Funkausstellung in Berlin – er ist Dualband-Funknetz-Router für WLAN 802.11ac mit 1900 MBit/s, verbindet durch sein eingebautes VDSL2-Modem mit dem Internet, agiert als DECT-Basisstation und bindet über seine Schnittstellen Telefone, USB-3.0-Geräte und netzwerkfähige Devices wie LAN-Drucker ein.

TP Link Archer V900v
Der Archer V900v vereint WLAN-802.11-zu-VDSL2-Router, DECT-Telefonanlage und Gigabit-Drahtverbindungen. (Bild: TP-Link)

Das integrierte Modem ist Vectoring-fähig und kann so mit einer Geschwindigkeit von 100 MBit/s mit schnellen VDSL2-Internet-Verbindungen arbeiten. Damit kann es ohne Zeitverzug mehrere Computer mit Internet-Datenaustausch versorgen, denn diese sind wiederum über 1900-MBit/s-Funkübertragung per WLAN-Router verbunden: Die Daten laufen über drei Antennen gleichzeitig mit 1300 Mbit/s über das 5-GHz-Band und mit 600 Mbit/s über den 2,4 GHz-Kanal. Drei externe Antennen übernehmen Funk-Aussendungen und Empfang.

Vier LAN-Ports für Gigabit-Ethernet und zwei USB-3.0-Schnittstellen holen zudem drahtgebundene Kommunikation ins weltweite Netz. Die USB-Schnittstelle unterstützt auch UMTS/LTE-USB-Dongles (Surfsticks) und kann so bei Ausfall der VDSL2-Verbindung auf das Mobilfunk-Add-on als Failover zugreifen.

Im Router befinden sich Sicherheitsfunktionen wie Firewall, SPI (Stateful Packet Inspection) und NAT (Network Address Translation), eine Gästefunktion für das WLAN lässt auch Besucher ohne Sicherheitsbedenken ins Netz. Für die physische Sicherheit des Modem-Routers sorgt ein 6000V-Blitz- und Überspannungsschutz.

Das Modem des Archer VR900v ist abwärtskompatibel zu ADSL2+ sowie IP-basierten Anschlüssen und arbeitet auch mit Kabel- und Glasfasermodems zusammen.

Funktionen wie Anruf-Identifikation (Caller ID), Anrufwarteschlange, Halten und Weiterschalten von Anrufen, Konferenzen mit bis zu drei Teilnehmern und Anrufbeantworter machen das Gerät auch zur Telefonanlage. Die Box ist 21,6 mal 16,4 mal 3 Zentimeter groß. Im Handel soll die All-in-One-Lösung im vierten Quartal 2014 für 199 Euro (UVP) erhältlich sein.

IFA 2014: Halle 17, Stand 111

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen