Schnäppchen-Handy: Nokia 130 kostet 19 Euro

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Nokia 130

Das Featurephone bietet neben einer Telefonfunktion noch einen Medien-Player. Auf andere Smartphone-Features müssen Kunden hingegen verzichten. Eine Dual-SIM-Variante ist ebenfalls geplant. Beide Modelle sollen noch im aktuellen Quartal erscheinen.

Microsoft hat mit dem Nokia 130 ein Featurephone für 19 Euro präsentiert. Es besitzt Tasten wie eines der Handys aus Zeiten vor der Touchscreen-Bedienung sowie einen USB-Port zum Austausch von Daten und zum Aufladen. Über einen SD-Slot lassen sich Daten speichern wie auf einem Smartphone. Das Telefon ist gleichzeitig auch UKW-Radio und MP3-Player. Der integrierte Musik-Player gibt neben MP3 auch die Formate WAV, AAC und MIDI wieder. Die Videowiedergabe soll mit 30 Bildern pro Sekunde erfolgen, wobei die Formate H.263, MPEG-4 und M-JPEG, 3GP, MP4 und AVI unterstützt werden. Für Klingeltöne können ebenfalls MP3s genutzt werden.

Nokia 130 mit Zubehör
Das Nokia 130 ist in verschiedenen Farben für 19 Euro zu haben – Headset und Aufladekabel werden mitgeliefert (Bild: Nokia).

Das Daten-Sharing mit Freunden geschieht nicht per Internet, sondern nur lokal per Bluetooth-Verbindung. Als Betriebssystem fungiert “Nokia OS Series 30+”. Ein 1,8 Zoll großes Display zeigt Videos und ein einfaches Menüsystem auf 160 mal 128 Bildpunkten Auflösung. Die Pixeldichte des transmissiven LCD gibt Nokia mit 114 ppi an.

Der Speicher kann per SD-Karte um bis zu 32 GByte erweitert werden. Der Akku mit einer Kapazität von 1020 mAh hält laut Hersteller bei der Musikwiedergabe 46 Stunden durch. Beim Zeigen von Videos kommt das Gerät immer noch auf 16 Stunden.

Als Telefon nutzt es das traditionelle GSM-Netz (2G mit 900 und 1800 MHz) und bietet 13 Stunden Gesprächszeit und 36 Tage Standby-Zeit. Das Gerät nutzt Mini-SIM-Karten und ist in einer Einzel- und einer Dual-SIM-Variante erhältlich. Über den Preis für die Version mit zwei SIM-Karten ist noch nichts bekannt. Sie soll jedoch, wie die Single-SIM-Variante, noch im dritten Quartal 2ß014 auf den Markt kommen.

Zuerst soll das Billigtelefon in Europa in Estland, Litauen, Polen und Spanien verkauft werden. Wann es auch in Deutschland angeboten werden wird, hat Microsoft noch nicht bekannt gegeben.

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