Stacking: NEC-WUXGA-Projektoren können 4K-Auflösung darstellen

KomponentenWorkspaceZubehör
NEC PA622U

Wer besonders hochauflösende Bilder an die Wand strahlen muss, kann mehrere Exemplare des NEC PA622U zu einer 4K-Lösung zusammenschalten. Vier verbundene Beamer erhalten ein einziges HDMI-Signal und setzen ein Vierfach-HD-Bild zusammen. Das ist billiger als die großen 4K-Kinoprojektoren die NEC, Sony oder Samsung anbieten.

NEC-Distributor Kern&Stelly zeigt in seiner Kampagne den WUXGA-Projektor PA622U von NEC (mit 1920 mal 1200 Bildpunkten Auflösung) als Lösung für die viermal so große Darstellung (4096 mal 2160 Pixel): Durch “Stacking”, also das Neben- und Übereinanderstellen mehrerer solcher Geräte, lässt sich ein noch größeres Bild erzeugen.

NEC PA622U
Mehrere Exemplare des NEC PA622U können aus einem Signal mehrere Teilprojektionen zusammensetzen (Bild: NEC).

Die Cinema-Projektoren mit “nativer” 4K-Auflösung kosten oft so viel, dass sie  nur zu bestimmten Veranstaltungen auf Mietbasis genutzt werden; sie sind außerdem nur über spezielle Distributoren für das Kinogeschäft verfügbar.

Im NEC PA622U ist ein HDMI-Ausgang zum Anschluss weiterer Geräte enthalten – und eine Stacking-Software, die aus einem Signal mit vierfacher Full-HD-Auflösung vier Teilbilder konstruiert und sie möglichst nahtlos zu einem großen Bild zusammensetzt.

Der Projektor kann mit einer Helligkeit von 6200 Lumen strahlen. Mit seiner HDBaseT-Schnittstelle macht er teure HDMI-Kabel überflüssig: Die HDBaseT-Technologie kann hochauflösende Videos per kostengünstigem CAT-Kabel über eine Distanz von bis zu 100 Metern verarbeiten. Der Allianz um diesen Standard gehören bereits LG, Sony, Samsung, Panasonic und Epson an.

In besonders hellen Umgebungen kann bei Bedarf mit bis zu 26.000 Lumen projiziert werden. Laut Anbieter erzeugen vier gestapelte PA622U-Beamer Projektionen, die auch bei Tageslicht noch hell wirken. Der PA622U lässt sich auch im Hochkantformat betreiben; seine Luftzirkulation ist so angelegt, dass auch im Portrait-Betrieb kein Hitzestau entsteht und Lampe sowie andere hitzeempfindliche Komponenten gekühlt bleiben.

Jeder Projektor hat drei digitale Signaleingänge (zwei HDMI, ein DisplayPort), eine analoge HDBaseT-Schnittstelle (Datenverarbeitung per CAT-Kabel), eingebaute Stacking-/Edgeblending-Funktionen (26.000 Lumen oder 4K-Projektionen mit vier Geräten) und geometrische Keystone-Korrektur zur Projektion auf geometrische Formen.

Anorganische Panels sollen für die Langlebigkeit des Beamers sorgen. Für die Lampe gibt NEC sechs Monate/1000 Betriebsstunden Garantie, für den gesamten Beamer drei Jahre mit Vor-Ort-Austausch. Er wird mit der Standardoptik NP13ZL (Ratio 1,5 – 3,0:1) geliefert, vier weitere Wechselobjektivtypen sind lieferbar. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 5990 Euro netto (7128,10 mit Mehrwertsteuer).

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen