Microsoft liefert Entwicklerboard Sharks Cove aus

DeveloperIT-Projekte
Der Einplatinen rechner Sharks Cove ist jetzt für 299 Dollar lieferbar (Bild: Microsoft).

Es ist in Zusammenarbeit mit Intel und CircuitCo entstanden. Ziel ist es, damit die Entwicklung von Software und Treibern für Mobilgeräte wie Tablets und Smartphones zu erleichtern, die unter Windows laufen sollen. Neben der Hardware und Windows 8.1 sind im Preis von 299 Dollar auch Utilities enthalten.

Der von Microsoft, Intel und CircuitCo gemeinsam entwickelte Einplatinenrechner Sharks Cove ist nun lieferbar. Er wurde während der Build-Konferenz Anfang April erstmals präsentiert. Er soll die Entwicklung von Software und Treibern für Mobilgeräte erleichtern, die mit Windows laufen.

Der Einplatinen rechner Sharks Cove ist jetzt für 299 Dollar lieferbar (Bild: Microsoft).
Der Einplatinenrechner Sharks Cove ist jetzt für 299 Dollar lieferbar (Bild: Microsoft).

Sharks Cove kann über Mouser Electronics bestellt werden. Mit 299 Dollar oder rund 240 Euro ist das Entwicklerboard jedoch erheblich teurer als zum Beispiel der Arduino oder der Raspberry Pi. Dennoch hofft Microsoft, dass sich auch unabhängige Hardwareanbieter und Enthusiasten dafür interessieren.

Im Preis sind neben der Hardware ein Windows-8.1-Image und zusätzliche Utilities inbegriffen. “Wenn Sie außerdem berücksichtigen, dass das Windows Driver Kit 8.1 mit Visual Studio Express harmoniert und beide mit einem gültigen MSDN-Konto kostenlos sind, dann sind die anfänglichen Aufwendungen für Windows-Treiber-Entwickler weit weniger unerschwinglich als zuvor”, argumentiert Microsoft.

Auf der Grundfläche von rund 10 mal 15 Zentimetern ist Intels Quad-Core-Chip Atom Z3735G bestückt, der auch in Tablets zum Einsatz kommt. Er verfügt über eine Basistaktfrequenz von 1,33 GHz (1,83 GHz im Burst-Modus). An Bord sind außerdem 1 GByte Arbeitsspeicher, 16 GByte Flash-Speicher, ein Micro-HDMI-Ausgang sowie ein MicroSD-Slot. Sharks Cove unterstützt die Entwicklung von Geräten und Treibern, die Schnittstellen wie GPIO, I2C, I2S, SDIO, UART, USB sowie MIPI für Display und Kamera verwenden.

Microsoft sieht die Entwicklung von Subsystemen für Intel-Atom-basierte Tablets und Mobilgeräte als primäre Nutzung. Da Intel zusammen mit Google eine x86-Version von Android bereitstellt, ermöglicht Sharks Cove auch die Entwicklung von Hardware und Treibern für Googles Mobilbetriebssystem.

[mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen