Levigo startet Cloud-Drive-Dienst nach deutschen Datenschutzrichtlinien

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Levigo Managed Cloud

Der Filesharing-Dienst “Levigo Cloud Drive” läuft in einem eigenen Rechenzentrum in Karlsruhe. Im Rahmen seines Managed-Cloud-Angebotes stellt das Systemhaus Levigo den Service beliebig vielen Mitarbeitern eines Unternehmens zur Verfügung und berechnet nur die vereinbarte Speicherkapazität.

Levigo stellt ab sofort den Dienst Levigo Cloud Drive bereit. Anders als Massen-Online-Storage-Services wie Strato Hidrive ist er nicht auf die Nutzung eines Kontos durch wenige Nutzer ausgerichtet, sondern erlaubt den Betrieb für alle Firmenmitarbeiter gleichzeitig wie in einem gemeinsamen Speicher im eigenen Unternehmen.

Levigo Managed Cloud

Die Cloud-Server stehen im Rechenzentrum von Levigo in Karlsruhe und unterliegen deutschen Datenschutzrichtlinien. Bezahlt wird nur die zur Verfügung gestellte und individuell vereinbarte Speicherkapazität. Eine vereinheitlichte Preisliste gibt es offenbar nicht, denn die direkte Arbeit mit einem persönlichen Ansprechpartner für jeden Unternehmenskunden ist dem Betreiber wichtig.

Als große Konkurrenz mit Preisliste stehen zwar Amazon Web Services mit dem Speicherdienst S3 bereit und geben sogar fünf GByte freien Speicher – doch sie verlangen Geld für Schreib- und Lesekontingente (im Startpaket 20.000 GET-Anfragen und 2000 PUT) und für die Nutzung von zusätzliche Storage-Kapazitäten. Das liegt zwar oft nur im Zehntel-Cent-Bereich, speichert aber auf dem Server eines US-Unternehmens und ist damit “NSA-bedroht”.

Anwender können im Levigo-Service auf jedem Client einen dedizierten Cloud-Drive-Ordner mit eigener Ordnerstruktur anlegen. Die hier gespeicherten Dateien werden automatisch auf alle anderen damit verbundenen Clients synchronisiert. Für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets erledigt dies eine kostenlose App. Auch der Zugriff auf den Cloud-Speicher über einen Browser ist möglich. Und da alle Dateien durch die Synchronisierung lokal auf dem Client gespeichert werden, ist der Zugriff auch ohne aktive Internetverbindung möglich.

Wie bei Diensten wie Hidrive und Dropbox lassen sich einzelne Dateien, Unterordner oder ganze Verzeichnisse für andere Nutzer der eigenen Gruppe freigeben. Mit Vergabe eines eingeschränkten Zugriffs (wie “nur lesen” oder “lesen und verändern”) bleiben auch die freigegebenen Daten kontrollierbar. Die Freigabe nach außen erfolgt über einen Link. Dieser wird extra erzeugt und versendet, bei Bedarf zeitlich eingeschränkt oder mit einem Passwort gesichert. Nur ein “Public Upload” stellt externen Nutzern Dateien auch ohne Anmeldung in Levigo Cloud Drive zur Verfügung.

Die Serverfarm, in der die Cloud-Drive-Daten liegen, ist durch redundante Internetverbindung, mehrere Firewall-Systeme, doppelte Plattenspeicherung, laufende Magnetbandablage der Inhalte und ein Server-Load-Balancing-System abgesichert. Die gehosteten Dienste werden rund um die Uhr auf Verfügbarkeit und Leistung überwacht.

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