Grafenthal erweitert Angebot um ausbaubare Server für den Dauerbetrieb

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Grafenthal-Server Juli 2014

Zwei Rack-Server und zwei Desktop-Tower begründen eine neue Server-Familie im Portfolio des deutschen Anbieters. Vom Einstiegs-Server im Minitower-Format bis zur Rack-Lösung in modernster Ausstattung reicht das neue Angebot. Auf Wunsch konfiguriert Grafenthal auch individuelle Lösungen.

Grafenthal ergänzt sein Server-Portfolio um Modelle, die der Hersteller als ausbaubare Grundlage für den Dauerbetrieb mit vielen Erweiterungsmöglichkeiten positioniert. Der R1208 Rack-Server ist in der kleinsten Ausbaustufe ab 879 Euro netto zu haben, der Rack-Server R2208 ab 1499 Euro, der Tower T1904 ab 819 Euro und der Tower-Server T2908 ab 1239 Euro netto. Der Hersteller weist darauf hin, dass seine Server- und Storage-Kombination “Compact Performance Server“, die im vergangenen Jahr neue Server-Serien einläutete, nach wie vor ab 669 Euro aufwärts erhältlich sind.

Grafenthal-Server Juli 2014

Der Rack-Server R1208 ist ein Single-Socket-Server, der in der maximalen Ausbaustufe 48 TByte Speicherkapazität bietet: 36 TByte Harddisk-Platz und zwei zusätzliche interne HDDs oder SSDs machen den Rechner zum Speicherzentrum. Sichern kann er die Daten mit den RAID-Levels 0, 1, 5 und 10. Der Computer läuft mit einem Prozessor der Intel-Xeon E3-1230-V3-Serie. Vier Intel-Gigabit-Ethernet-Ports plus eine Remote-Schnittstelle sorgen für Anschluss ans Netzwerk.

Der R2208, ein Rack-Server mit zwei Höheneinheiten, ist mit vier CPUs ausgestattet. Die genutzte Intel Xeon-E5-2600-V2 Prozessorserie kann bis zu 12 Kerne pro Chip haben – damit können bis zu 48 Cores Rechenaufgaben übernehmen. Der Arbeitsspeicher darf je nach Ausbau bis zu 512 GByte betragen, die Storage-Ausstattung fasst bis zu 48 TByte.

Das Tower-Modell T1904 nutzt wie der R1208 den Intel Xeon E3-1230 V3 als Zentralprozessor. Er kommt in Versionen mit acht bis 32 GByte Arbeitsspeicher. Über vier Hot-Swap-Einschübe lässt sich der Server mit Festplatten oder SSDs bestücken, die sich als RAID 0, 1, 5, und 10 zusammenschließen können. Und auch dieses Modell kommt mit vier Intel-Gigabit-Ethernet-Anschlüssen und einem zusätzlichen Remote-Port für Netzwerkverbindungen.

Den T2908 hat der Anbieter mit nur zwei CPU-Sockeln für Intels E5-XEON-2620-V2-Prozessoren (mit je sechs Cores) versehen. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf den Storage-Aufgaben: Acht Laufwerkseinschübe, in denen Festplatten oder SSDs mit Hot-Swap-Funktion im laufenden Betrieb ausgetauscht werden können, sichern Daten mit RAID 0, 1, 5, oder 10 ab.

Grafenthal-ServerfamilieEine ganze Familie neuer Server- und Storage-Einheiten liefert der Hersteller aus Goch (Bild: Grafenthal)
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