Firefox 31: Mozilla integriert Googles Safe-Browsing-Dienst besser

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Firefox Logo (Bild: Mozilla Foundation)

Mit dem Update werden außerem 14 Sicherheitslücken geschlossen. Vier davon werden als gravierend eingestuft. Auf der Seite “Neuer Tab” steht nun zudem ein Suchfeld zur Verfügung. Durch die engere Verknüpfung mit Googles Safe-Browsing-Dienst werden nun von Firefox heruntergeladene Dateien überprüft.

Mozilla hat Firefox auf Version 31 aktualisiert. Das Update für den Browser steht ab sofort für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Die offensichtlichste Neuerung ist ein Suchfeld auf der Seite Neuer Tab. Darüber ist die Websuche entweder mit der voreingestellten oder der vom Nutzer ausgewählten Suchmaschine möglich.

Firefox Logo

Firefox-Nutzer können damit die Suche nun auf drei Wegen starten: Über die als Awesome Bar bezeichnete Adressleiste, das Suchfeld neben der Adressleiste und nun auch über die Seite “Neuer Tab”. Mozilla folgt damit Googles Beispiel, dessen Browser Chrome diese Funktion seit Herbst vergangenen Jahres 2013.

Außerdem hat Mozilla die Integration von Googles Safe-Browsing-Dienst verbessert. Damit schütze Firefox 31 seine Nutzer nun nicht mehr nur vor gefährlichen Websites, sondern auch vor schädlichen Downloads. Die Funktion steht allerdings vorerst nur unter Windows zur Verfügung.

“Die nächste Firefox-Version wird sogar noch mehr gefährliche Downloads für Windows verhindern”, schreibt Sid Stamm, Senior Manager of Security and Privacy Engineering bei Mozilla. “Wenn Sie eine Anwendung herunterladen, wird Firefox die Signatur prüfen. Wenn sie signiert ist, dann vergleicht Firefox sie mit einer Liste bekannter, sicherer Herausgeber.” Bei Unregelmäßigkeiten werde die Datei zusätzlich mit Googles Safe-Browsing-Dienst geprüft. Laut Stamm lasse sich so die Zahl der schädlichen Dateien, die möglicherwise durch Firefox auf ein System gelangen, halbieren. Der Umsicht un der Notwendigkeit, ein irgendwie geartetes Sicherheitsprogramm zu nutzen, enthebt die Maßnahme die Nutzer also nicht.

Darüber hinaus schließt Firefox 14 Sicherheitslücken. Vier davon werden als “kritisch” eingestuft. Unter anderem werden mehrere Speicherfehler beseitigt, ein Use-after-free-Bug in DirectWrite sowie eine Lücke in der Cesium-Java-Script-Bibliothek, die bei der Erstellung von WebGL-Inhalten auftritt und einen Absturz auslösen kann.

Außerdem steht auch wieder eine neue Version des E-Mail-Clients Thunderbird zur Verfügung. Mozilla beseitigt mit ihr die in Firefox enthaltenen Schwachstellen, da beide Anwendungen dieselbe Browserengine nutzen. Thunderbird 31 verbessert aber auch die Funktion Autovervollständigen: E-Mail-Adressen werden bei der Eingabe nun mit beliebigen Teilen eines Namen oder einer Adresse verglichen, um daraus Vorschläge abzuleiten. Außerdem wurde die unsichere NTLMv1-Authentifizierung deaktiviert.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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