Apple steigert Umsatz um sechs und Gewinn um zwölf Prozent

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Apple Zentrale (Bild: Apple)

Der Konzern konnte im dritten Quartal seines Geschäftsjahres die Einnahmen auf 37,4 Milliarden Dollar erhöhen. Beim Gewinn wurde ein Zuwachs auf 7,7 Milliarden Dollar erzielt. Eventuelle Zweifel am iPhone räumte Apple mit einer Steigerung der Verkaufszahlen um 13 Prozent aus, beim iPad gelang ihm dies allerdings nicht.

Apple hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2014 den Umsatz um 6 Prozent auf 37,4 Milliarden Dollar gesteigert. Der Nettogewinn erhöhte sich sogar um 12 Prozent und liegt nun bei 7,7 Milliarden Dollar. Die Anleger konnten die Zahlen nicht vollständig überzeugen. Im nachbörslichen Handel ging der Preis der Apple-Aktie um 0,6 Prozent auf 94,15 Dollar zurück.

Apple steigert Umsatz um sechs und Gewinn um zwölf Prozent

Vom iPhone konnte Apple 35,3 Millionen Stück absetzen. Das sind 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, der Umsatz mit dem iPhone legte um 9 Prozent zu. Das iPad blieb in den Monaten April bis Juni dagegen deutlich hinter den Erwartungen zurück. Mit 13,28 Millionen Stück wurden neun Prozent weniger Apple-Tablets verkauft als im selben Quartal 2013. Die Einnahmen der iPad-Sparte fielen um 8 Prozent.

Neuen Schwung könnte hier die eben est angekündigte, umfassende Allianz zwischen Apple und IBM bringen, in deren Rahmen IBM branchenspezifische Angebote mit Apple-Mobilgeräten erarbeiten wird. Außerdem ist geplant, Firmen abgestimmte Angebote für das Mobile Device Management zu unterbreiten. Künftig verkauft IBM darüber hinaus iPhones und iPadsim Rahmen der Projekte an Firmen. Ins Visier nehmen will man unter anderem Einzelhandel, Gesundheitswesen, Banken und Versicherungen, Reise- und Transportwesen sowie die Telekommunikationsbranche. Die ersten Ergebnisse sollen bereits im Herbst dieses Jahres zu sehen sein, weitere Angebote werden im Verlauf des Jahres 2015 folgen.

Während sich das iPhon etrotz der immer stärker werdenden Konkurrenz gut behauptet, entwicklet sich das iPad für Apple langsam zum Sorgenkind  (Grafik: http://de.statista.com/infografik/84/absatz-apple-iphone).
Während sich das iPhon etrotz der immer stärker werdenden Konkurrenz gut behauptet, entwicklet sich das iPad für Apple langsam zum Sorgenkind (Grafik: Statista).

Die iPod-Verkäufe brachen sogar um 36 Prozent auf 2,9 Millionen Einheiten ein. Die Mac-Sparte hingegen erzielte ein deutliches Plus. 4,4 Millionen Rechner fanden im dritten Geschäftsquartal einen Käufer, 18 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Seine Bruttomarge steigerte Apple um 2,5 Prozent auf 39,4 Prozent. Die Bilanz zeigt auch, dass China inzwischen der wichtigste Wachstumsmarkt des Unternehmens ist. Dort baute Apple seinen Umsatz um 28 Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar aus. In Nord- und Südamerika sowie Europa betrug das Plus hingegen nur 1 beziehungsweise 6 Prozent.

Im laufenden, vierten Fiskalquartal strebt Apple Einnahmen zwischen 37 und 40 Milliarden Dollar sowie eine Bruttomarge zwischen 37 und 38 Prozent an. Die Prognose der Wall Street liegt bei 40,44 Milliarden Dollar. Apple ist aber dafür bekannt zurückhaltenden Prognosen abzugeben. Das dritte Fiskalquartal 2013 hatte der Hersteller mit Einnahmen von 35,3 Milliarden Dollar und einer Bruttomarge von 36,9 Prozent abgeschlossen.

Laut Daten von Kantar Worldpanel waren rund 81 Prozent der zwischen März und Mai in Deutschland verkauften Smartphones Android-Geräte. Von den untersuchten Ländern weisen nur China (82,7 Prozent) und Spanien (87 Prozent) einen noch höheren Android-Anteil auf (Grafik:  Statista / http://de.statista.com/infografik/2448/smartphone-absatz-maerz-bis-mai-2014/ )
Laut Daten von Kantar Worldpanel waren rund 81 Prozent der zwischen März und Mai in Deutschland verkauften Smartphones Android-Geräte. Von den untersuchten Ländern weisen nur China (82,7 Prozent) und Spanien (87 Prozent) einen noch höheren Android-Anteil auf. (Grafik: Statista).

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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