SAP will KMU nun mit eigenem Geschäftsbereich ansprechen

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sap-zentrale-walldorf (Bild: SAP AG)

Die neu gegründete SMB Solutions Group richtet sich mit ihren Angeboten an Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten. Im Mittlpunkt des Geschäftsbereichs stehen die technologischen Anforderungen von KMU. Die für sie gedachten Angebote basieren auf SAP HANA.

SAP hat mit der SMB Solutions Group einen Geschäftsbereich gegründet, der sich an kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) mit bis zu 500 Beschäftigten richtet. Ziel ist es, darüber Lösungen auf Basis von SAP HANA anzubieten. Sie sollen als Grundlage einfacher und integrierter Geschäftsanwendungen dienen, die SAP KMU in der Cloud zur Verfügung stellen will.

SAP richtet eine SMB Solutions Group ein
Das neuerliche Engagement von SAP im Mittelstand soll via die Cloud den zum Erfolg finden (Bild: SAP AG).

Geleitet wird die SMB Solutions Group von Dean Mansfield, der für sämtliche Aktivitäten der Gruppe verantwortlich sein wird. Mansfield ist zudem für das an den Mittelsatnd gerichtete ERP-Angebot SAP Business One zuständig. Dieses bleibt jedoch weiterhin Teil der globalen Partnerorganisation (GPO). Darüber hinaus soll Mansfield die Marktdurchdringung der SAP-Business-One-Version für SAP HANA sowie der Lösung SAP Business One Cloud voranbringen.

Bevor er zu SAP kam, hatte Mansfield mehrere leitende Positionen in der Software-as-a-Service-Branche inne, darunter sechs Jahre bei NetSuite, wo er weltweit für Vertrieb und Geschäft verantwortlich war. Mansfield besitzt mehr als 20 Jahre Erfahrung im Softwaregeschäft.

Bereits Anfang des Monats war SAP – allerdings auf Drängen der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) – mittelständischen HANA-Interessenten ein Stück entgegen gekommen, indem es das Preismodell für SAP HANA eher an deren Bedürfnisse angepasst hat. Allerdings sahen die Vertreter der Anwenderunternehemn noch weiteren Handlungsbedarf: “Positiv ist, dass die Transparenz bei der HANA-Lizenzierung zugenommen hat. SAP bewegt sich damit auf die Kunden zu. Es gibt aber noch einige Baustellen, an denen gearbeitet werden muss”, so Andreas Oczko, zweiter Vorsitzender der DSAG, in einer Pressemitteilung.

[mit Material von Andre Borbe, silicon.de]

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